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14 HJS DRC Junioren mit Top Leistungen
am Sachsenring

14 HJS DRC Junioren mit Top Leistungen
am Sachsenring.


Die heiße Phase für das umfangreiche Förderpaket in Höhe von bis zu 50.000 Euro
hat am vergangenen Wochenende am Sachsenring begonnen.


Die Organisatoren der HJS-DRC nehmen es mit der Juniorenförderung ernst und luden die
vierzehn eingeschriebenen Nachwuchsfahrer mit Ihren Copiloten zu einem zweitägigen
Intensivlehrgang auf den Sachsenring ein.
Der Freitag stand im Zeichen des ersten „come together“ der Regionen Nord und Süd. Nach
einer kurzen Begrüßung durch die Gastgeber Klaus Osterhaus (HJS-DRC), Ruben Zeltner
(Sachsenring) und Frank Christian (Pole Promotion) stand ein zweistündiges Medientraining
mit Markus Schramm auf dem Programm. Hier lernten sich die Teilnehmer während einer
Vorstellungsrunde kennen und bekamen eine Vielzahl an nützlichen Tipps. Am Abend stand
das erste Rennen auf dem Programm, außerhalb der Bewertung, uaf der Indoor Kartbahn
des Sachsenrings. Die Teams wurden ausgelost – es gewannen „Saarland“ vor „Orga 1“ und
„Kehre VO“.


Pünktlich um 8:00 Uhr ging es Samstagmorgen weiter: Die Gruppen Süd und Nord starteten
im Wechsel mit einer Fitness-Analyse und ersten Fahrübungen im Toyota GT86 auf der
Schleuderplatte. Danach ging es zum einstündigen Sporttest, welcher von drei top
Physiotherapeuten geleitet wurde. Nach einer kurzen Mittagspause trennten sich die Fahrer
von ihren Copiloten. Während letztgenannte in einem zweistündigen Seminar Tipps und
Tricks von den Profis erhielten und einen nicht ganz so einfachen 30minütigen Abschlusstest
absolvierten, begaben sich die Piloten zu den ersten Fahrübungen auf den Sachsenring.
Neben dem heckgetriebenen GT86, standen nun auch frontgetriebene Honda Civic Type R
und zwei der beliebten allradgetriebenen Mitsubishi Lancer Evo zur Verfügung. Im komplett
bewässerten Omega, einem Teilstück der Rennstrecke, steigerten sich die Teilnehmer vor
den Augen der Juroren von Durchgang zu Durchgang und gingen bis ans Limit und das ein-
oder andere Mal auch knapp darüber. Aber alles in allem herrschte eine tolle Disziplin, was
zu einer sehr guten Stimmung von Anfang bis zum Ende beitrug.
Als vierte Fahrübung stand am späteren Nachmittag die ca. 2,5 Kilometer lange
Kurzanbindung der Rennstrecke auf dem Programm, die bis zu 80 Prozent bewässert wurde.
Hier setzten die Teilnehmer das gelernte auf ständig wechselnden Fahrzeugen in die Praxis
um.


Zum Abschluss gab es eine Challenge: Ein enger Handling-Kurs, dessen Belag sich wie
Glatteis anfühlte, galt es auf Bestzeit zu bewältigen. Nach einer Einführungsrunde wurde es
für die Teilnehmer ernst – Martin Ritschel mit Copilot Christoph Kasper gewannen vor den
beiden Teams Timo Schulz / Marco Breidt und Jonas Ertz / Nina Blumreich.
Die Leistungsdichte bei den Junioren des HJS-DRC ist sehr hoch – da sind sich alle Juroren bei
der Abschlussbesprechung um 18:00 Uhr einig. Das Wochenende zeigte viele Stärken, aber
auch ein paar Schwächen. Die Teilnehmer haben bis zum Saisonende noch einige Monate
Zeit sich weiter zu entwickeln – das Rennen um das Förderpaket in Höhe von bis zu 50.000
Euro hat gerade erst so richtig begonnen. Dieses Wochenende motiviert alles Beteiligen
ordentlich „Gas zu geben“ und den Rallyesport wieder ein Stück weiter nach vorne zu
bringen.


Nächster Lauf
Region Nord: 03.08.2019 ADAC Holsten Rallye
Region Süd: 10.08.2019 ADAC Rallye Oberehe


Mehr unter: www.hjs-drc.de


Statements der Teilnehmer nach dem Training auf dem Sachsenring


Jonas Ertz (Süd): „Ich möchte mich nochmals bei den Veranstaltern bedanken, die so ein
tolles Programm auf die Beine gestellt haben. Es ist toll, dass es in Deutschland in diesem
Jahr eine solche Möglichkeit für uns junge Fahrer gibt, um uns weiter zu entwickeln und um
uns zu beweisen. Ich bin mir sicher, dass wir an dem Wochenende viel dazu gelernt haben…“
Martin Ritschel (Nord): „Unsere Erwartungen wurden an dem Wochenende wirklich
übertroffen. Auf jedem Fachgebiet standen uns zu jeder Zeit Experten zur Seite, ob Sport,
Medienseminar oder im Fahrer/Beifahrer Lehrgang. Die Möglichkeit andere
Antriebskonzepte zu fahren war für mich als Fahrer, definitiv das Highlight. Wir haben an
zwei Tagen extrem viel dazu gelernt und das zählt!“


Max Reiter (Süd): „Wir hatten eine Menge Spaß und konnten viel Erfahrung aus allen
Antriebskonzepten mitnehmen, sowie die Techniken von Ruben Zeltner und Peter Corazza
uns aneignen. Es ist wirklich toll, dass wir endlich wieder in Deutschland einen bezahlbaren
Cup für Junioren haben.“


Nick Loof (Nord): „Das Wochenende war für Nico und mich sehr spannend und lehrreich.
Gerade der Fitnesstest war für uns sehr anstrengend - wir haben gemerkt, dass dort noch
Luft nach oben für uns ist - das wollen wir verbessern! Die Fahraufgaben waren sehr
anspruchsvoll, haben aber eine Menge Spaß gemacht. In den Medien sind wir schon ganz gut
aufgestellt, doch konnten wir bei der Medienschulung noch einige wichtige Erkenntnisse
mitnehmen. Es war eine extrem gut organisierte und sehr professionelle Sichtung, bei der
der Spaß aber nicht zu kurz kam. Danke, dass wir das miterleben durften.“


Timo Schulz (Süd): „Es war toll mit verschiedenen, für mich neuen Antriebskonzepten
Erfahrungen zu sammeln. Besonders das Driften hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch die
Medienschulung fand ich sehr gut, da ich dort viele Tipps bekam wie man sich bei Interviews
verhält und Posts im „Social-Media“ gestaltet. Auch den Fitnesstest fand ich gut, da ich dort
gesehen habe wo noch Verbesserungspotential im Bereich Fitness besteht. Außerdem war
es toll die anderen Fahrer und Beifahrer aus der Region Nord kennenzulernen, die man sonst
selten sieht.“


Christian Lemke (Nord): „Im großen und ganzen war es ein echt spannendes und spaßiges
Wochenende. Wir haben durch die geballte Kompetenz aller „Profis“ sehr viel gelernt und
konnten durch die verschiedenen Fahrprüfungen viel über die anderen Antriebstechniken
lernen. Das Team der Region Nord wurde weiter zusammengeschweißt und wir fanden auch
Anschluss an die Mitstreiter aus der Region Süd. Mika ist von den Möglichkeiten als
Beifahrer begeistert und überwältigt. Auch das Medienseminar hat sehr Spaß gemacht und
hat uns nochmal gezeigt, was alles wichtig ist auf dem Weg zu einem richtigen Rallyeteam.


 


Text: HJS


Bild: Sascha Dörrenbächer

Spannende Wochen für die Junioren der
HJS-DRC

Zwei Ausflüge zu den DTM-Rennen am Norisring und in Assen, dazwischen ein
zweitägiger Lehrgang auf dem Sachsenring – für die Junioren des HJS DMSB Rallye
Cup beginnt die heiße Phase für das umfangreiche Förderpaket in Höhe von bis zu
50.000 Euro.


DTM hautnah – die Junioren mittendrin statt nur dabei
Auf Einladung der Agentur Pole Promotion besuchten die sieben eingeschriebenen
Junioren der Region Süd mit ihren Copiloten am Wochenende das DTM Rennen am
Norisring. Als Highlights gab es eine Boxenführung beim Audi Team Rosberg mit
Topfahrer Rene Rast, den Besuch beim Fernsehkommentator Eddie Milke mit
ausführlicher Erklärung wie komplex eine Liveübertragung aus Nürnberg ist, die
Startaufstellung, bei der sie neben den DTM-Piloten auch auf Rallyeweltmeister
Sébastien Ogier trafen. Ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken und strahlenden
Gesichtern - in knapp zwei Wochen findet der nächste Lauf zur DTM in Assen statt,
dort werden dann die Junioren der Region Nord ein ähnliches Programm genießen.
Während an diesen beiden Terminen der Fokus auf Teambuilding liegt, werden die
Junioren am kommenden Wochenende am Sachsenring auf „Herz und Nieren“
geprüft.


Der Sachsenring - perfektes Weiterbildungszentrum für den Rallyenachwuchs
„In Zusammenarbeit mit Ruben Zeltner haben wir von der Agentur ein
Trainingsprogramm zusammengestellt, das neben umfangreichen Fahreinheiten
und Fitnesstests auch einige weitere Programmteile beinhaltet, die es auf und
neben der Rallyestrecke zu bewältigen gilt. Hieraus ergeben sich an den beiden
Tagen eine Vielzahl an Bewertungspunkten“, gewährt Juror Frank Christian einen
kleinen Ausblick auf das was die Junioren erwartet. „Viele der Teilnehmer fahren
auf unterschiedlichen Fahrzeugen in verschiedenen Klassen – da fällt ein Vergleich
sehr schwer. Auf dem Sachsenring haben wir die Möglichkeit alle Junioren unter
gleichen Bedingungen auf den gleichen Fahrzeugen zu bewerten. Wo liegen die
Stärken und wo die Schwächen, wer entwickelt sich schnell weiter und wie ist die
Teamfähigkeit“, so der Proficopilot weiter. Das Ziel dieser Veranstaltung ist die
Weiterbildung – der Sieger der HJS DRC Juniorwertung mit der Fördersumme in
Höhe von bis zu 50.000 Euro steht erst am Ende der Saison fest…


Im August endet die Sommerpause der HJS-DRC
Mit der ADAC Holsten Rallye endet am 03. August die dreimonatige Rallyepause in
der Region Nord. Nur eine Woche danach findet mit der ADAC Rallye Oberehe der
dritte Wertungslauf in der Region Süd statt. In der zweiten Saisonhälfte stehen
noch 10 von 15 Veranstaltungen auf dem Programm – da kommt keine Langeweile
auf…


 


Text: HJS


Bild: Sascha Dörrenbächer

Autogrammkarten Team Lemke / Jordan

Aufgrund unserer Erfahrung auf Rallye-Veranstaltungen haben wir nunmehr für „Autogrammkarten-Sammler“ unsere eigene Autogrammkarte kreieren lassen. Der bekannte Künstler Horst Brozy hat das Bild erstellt und ist schon länger bekannt in der Rallye-Szene. Horst Brozy erstellte schon Bilder mit Rene Rast und Dennis Rostek, sowie für renommierte Unternehmungen wie der Phoenix Racing GmbH und der Schaeffler AG. Die Firma Teamdruck aus Stuhr bei Bremen hat für uns den Satz und den Druck übernommen.

20. ADAC Rallye Race Gollert am 04. Mai 2019

Die 19. ADAC Rallye Race Gollert fand erst im Oktober 2018 statt und nunmehr findet als Jubiläumsveranstaltung die 20. ADAC Rallye Race Gollert in diesem Jahr wieder als R70 statt. Sowohl das Feld der Bestzeitfahrzeuge als auch der historischen Fahrzeuge wird 6 Wertungsprüfungen unter die Räder nehmen. Insgesamt 60,5 km mit 6 Wertungsprüfungen auf Asphalt bei rund 286 Gesamtkilometer möchten die Veranstalter möglichst viele Motorsportler in den Thüringer Wald locken. Rallyezentrum, Start und Ziel sowie auch die anschließende Siegerehrung findet man in kompakter Form im kleinen Motorsportmekka Mosbach. Der Start erfolgt am Samstag um 12:01 Uhr. Die ersten Fahrzeuge werden das Ziel gegen 20.00 Uhr erreichen. Obwohl die RSG Mosbach damit gut ein halbes Jahr weniger Vorbereitungszeit hat, wird dennoch eine neue Wertungsprüfung in das Streckenkonzept eingearbeitet.

„Wir haben anscheinend einiges richtig gemacht“, so kommentiert HJS Sportchef Klaus Osterhaus die überragende Resonanz bei den Auftaktveranstaltungen zum HJS DMSB Rallye Cup, der Rallye Werra Meissner und Rallye Kempenich. Bei beiden Veranstaltungen wurden die Teilnehmerzahlen des Vorjahres deutlich überschritten. Auch bei der Rallye Buten un`Binnen zeichnet sich Wochen vor der Veranstaltung bereits ein neuer Teilnehmerrekord ab.

Region Nord: Rallye Werra Meissner


Insgesamt drei verschiedene Asphalt-Wertungsprüfungen, die jeweils drei Mal zu absolvieren waren, standen für die R 70 Teilnehmer auf dem Programm. Die ersten beiden Prüfungen waren schnelle Landstraßen kombiniert mit engen Landwirtschaftswegen. Die dritte Prüfung, ein schneller Rundkurs direkt am Rallyezentrum, war nicht zuletzt auf Grund des wechselhaften Wetters eine anspruchsvolle Herausforderung für die Teams. Während die ersten beiden Runden noch bei trockenen Bedingungen durchgeführt werden konnten, setze ab WP 7 Starkregen ein, der dann auch zur Absage der Wertungsprüfung 9 führte. Glücklicher Gesamtsieger, mit nur zwei Bestzeiten wurde das Team Nico Leschhorn/Jana Hain auf ihrem Peugeot Super 2000, vor Mario Czok/Andy Tänzck auf Mitsubishi Evo9. Schnellstes Team des Tages mit 7 Bestzeiten war Jörg Schuhej/Lara Quast in ihrem Mitsubishi EVO 10. Ein abgefallener Ladeluftschlauch in WP 3 sorgte für einen erheblichen Zeitverlust und den 3. Gesamtrang.


Bestes Team der Nicht-All-Radler, auf Platz 5, wurde Erick Sindermann/Matthias Pätzold im Gruppe G/NC 6 Renault Megane, mit nur 2,6 Sekunden vor dem Markenkollegen Steffen Oppel/Nadine Dietrich.


Bestplatzierter Junior auf Platz 8 in der Gesamtwertung wurde Christian Lemke/Mika Jordan im Opel Adam R2, die sich noch vor dem Gewinner der Klasse NC 3 Maurice Naumann/Yannik Günther behaupten konnten. Zweiter in der Klasse NC 3 wurden Axel Potthast/Elmar Pernsch auf dem CTC Ford Escort.


Platz 11 der Gesamtwertung, gleichzeitig Sieger der Klasse NC 2, belegten Timo Grätsch/Alexandra Gawlick. Weitere Klassensieger sind Joachim Hirschke/Patrick Pietzonka ( NC4 ), Jan Potthast/Sarah Nolte ( NC 8 ), Niklas Pöttgen/Lisa Jerrentrup (NC7), Nico Eichenhauer NC 9 und Michael Kessler/Reiner Kallenbach (NC5) am Ende einer gelungenen Veranstaltung feiern lassen.


HJS DMSB Junior Wertung


9 Teams der HJS DRC Juniorwertung gingen beim ersten Lauf der Region Nord an den Start. Trotz schwieriger Bedingungen schafften es 8 von ihnen in Wertung anzukommen. Der einzige Ausfall war auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Drei Junioren (Christian Lemke, Jan Potthast und Nick Loof) konnten in ihrer jeweiligen Klasse einen Klassensieg einfahren. Bernard Moufang und Martin Ritschel schafften es aufs Podium. Insgesamt hinterließen die eingeschriebenen Junioren einen starken Eindruck, so dass für die Saison 2019 noch mit weiteren Top-Platzierungen gerechnet werden dar.


Region Süd: Rallye Kempenich


Frank Färber und Peter Schaaf werden im Peugeot 207 S2000 ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen die 41. ADAC Rallye Kempenich vor den stark auftrumpfenden Mitsubishi-Teams Michael Bieg/Dietmar Moch und David Jahn/Thomas Stern.


Dauerregen verwandelte die Straßen während der Besichtigungsrunde in reißende Bäche, doch pünktlich zum Start der Rallye um 12:00 Uhr riss der Himmel auf und die Sonne blinzelte hervor. In Verbindung mit starkem Wind trockneten die Straßen in Windeseile ab – doch für den ersten Turn setzten alle Teams auf Regenreifen, mit Ausnahme der Startnummer 1! „Wir hatten unsere Reifenlieferung nicht erhalten, somit mussten wir mit Trockenreifen an den Start gehen – was in der ersten Schleife mit dem sehr nervösen Fahrzeug alles andere als leicht war“, erklärte Färber schweißgebadet in der Halbzeitpause, die er mit Copilot Peter Schaaf als Führender erreichte.


Michael Bieg und Dietmar Moch waren nach ihrem Start bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye optimal auf diese Streckenbedingungen vorbereitet und setzten auf der Sprintprüfung „Hausten“ die erste Bestzeit. Färber/Schaaf konterten auf den Rundkursen „Kempenich“, der in diesem Jahr in entgegengesetzter Fahrtrichtung absolviert wurde - und „Hausten“. In der Zwangspause ging das Reifenwechseln weiter – fast jeder entschied sich nun für die Trockenmischung – doch auch dies sollte sich spätestens ab der Startnummer 40 als die falsche Wahl herausstellen. Stürmische Böen bis zur Orkanstärke in Verbindung mit neuerlichen Regenfällen wurden für die Teilnehmer, aber auch für alle weiteren beteiligten Personen zur Zerreißprobe.


Während rund um Kempenich die Bäume knickten und die Straßen blockierten blieben die zu befahrenden Wertungsprüfungen glücklicherweise verschont. Frank Färber fuhr die Rallye taktisch klug zu Ende und feierte mit Copilot Peter Schaaf den neunten Erfolg bei seiner Heimrallye. Michael Bieg und Dietmar Moch zeigten sich in Bestform und landeten mit nur 24,9 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Gesamtrang. Rundstreckenprofi David Jahn wechselte nach vereinzelten Einsätzen im BMW 318is erstmals auf einen turbogeladenen Allradler und fuhr auf Anhieb auf Platz 3. Dirk Krüger und Alexander Schneider feierten im neu aufgebauten BMW E36 als Klassensieger der NC2 und als schnellstes zweiradgetriebene Team einen perfekten Einstand knapp vor ihren Markenkollegen Karlheinz und Edwin Braun.Die beiden Youngster Max Reiter und Ken Krüger trumpften im Citroen C2 R2 Max groß auf und etablierten sich unter den Top 10 im Gesamtklassement. Gleiches galt auch für Tom Hettenbach und Robin Zaiß, die im BMW E30 mit gekonnten Drifts zum Klassensieg in der NC3 vor Tom Kässer/Stephan Schneeweiß (Honda Civic) und Andy Schaus/Jens-Erik Brack (Opel Astra) fuhren. Bei den Youngtimer kam es zum Duell zwischen Andreas Gerst/Ralf Baum auf Porsche Carrera - die mit einem gebrochenen Gaspedal kämpften - und Darius Drzensla/Manfred Schoder im Ford Escort RS. Nach einem Husarenritt auf der letzten Wertungsprüfung sicherten sich die letztgenannten den Sieg in der hart umkämpften Wertung.


Ein echter Rohdiamant ließ sein Können in der Klasse NC4 aufblitzen. Nach seinem Klassensieg bei der Saarland-Pfalz Rallye und einer kurzen Durchsicht des Einsatzfahrzeuges über Nacht mussten ein paar Stunden Schlaf im Auto genügen, um beim Start des DMSB Rallye Cup Süd mit von der Partie zu sein. Marco Thomas fuhr mit Benedikt Preissmann in seiner eigenen Welt und drückte dem erfolgsverwöhnten Duo Marc Schütze/Nadja Hilsenbeck im Honda Civic satte 90 Sekunden auf. Timo Schulz und Hanna Ostlender fuhren im Suzuki Swift Sport auf einen starken dritten Platz. In der Klasse NC8 setzten sich Christian Lambertz/Hannah Lindner im BMW 318ti mit 26,1 Sekunden vor Jan-Marc Soutschka/Daniela Kurz (VW Polo) und Jonas Ertz/Nina Blumreich (BMW E36) durch. In der leistungsschwächsten Klasse NC9 geigten Andreas und Jörg Thull bei den rutschigen Bedingungen im Volvo 740 ganz groß auf und ließen manch PS starkes Fahrzeug schlichtweg alt aussehen.


Quelle: www.hjs-drc.de

Mit Christian Lemke, Nico Knacker, Olaf Müller und Matthias Rathkamp sind Piloten des ADAC Weser-Ems e.V. bei der ADAC Werra-Meißner-Rallye in Sontra, Nordhessen am Start.

Christian Lemke, Nico Knacker, Olaf Müller fahren allein in der Gruppe RC4 bzw. der Klasse R2 (Saug-Motoren/ über 1390 ccm bis 1600 ccm – VR2B) Turbo/ über 927 ccm bis 1067 ccm – VR2B) und somit wird der Klassensieger vom ADAC Weser-Ems e.V. sein. Matthias Rathkamp startet mit der Startnummer 31 in der teilnehmerstärksten Gruppe NC3 bzw. der Klasse Gruppe F über 1600 ccm bis 2000 ccm. Mit über 100 Fahrern startet die Rallye am Samstagmittag um 12.01 Uhr, gegen 19.30 Uhr wird der erste Teilnehmer im Ziel erwartet. Christian Lemke startet mit der Startnummer 24 und folgt somit Nico Knacker (22) und Olaf Müller (23).

Sollte im Gesamtklassement ein Platz in den TOP20 erreicht werden, kann und muss man mehr als zufrieden sein. Immerhin starten bei der ADAC Werra-Meißner-Rallye im vorderen Starterfeld wesentlich leistungsstärkere Fahrzeuge, jedoch zeigt sich dann auch das fahrerische Können und das jeweilige Talent.

Das Organisationsteam der VG Werra-Meißner Rallye mit dem ACM Hessisch-Lichtenau, MSC Bad Sooden-Allendorf, MSC Weißenborn, MSC Werratal Witzenhausen, RSC Rotenburg wird sicherlich einen guten Job machen und zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen. Danke an dieser Stelle.

Wir freuen uns alle auf unseren ersten offiziellen Einsatz in dieser Saison, hoffen für alle auf eine unfallfreie Veranstaltung und gute bzw. trockene Straßenverhältnisse.

Am zweiten März-Wochenende starten die ersten Veranstaltungen. Es liegen mehr als 50 Einschreibungen vor, davon 12 Junioren.

Das Junior-Förderpaket der Partner der HJS DRC ist so attraktiv, dass sich 12 Junioren in diese Sonderwertung eingeschrieben haben.

Alle jungen Fahrer haben die Möglichkeit sich mit ihrem bereits vorhandenen Rallyefahrzeug an dieser Förderausschreibung zu beteiligen. Ausschlaggebend für den Gewinn des Förderpaketes sind nicht nur die Platzierungen, die gefahrenen Bestzeiten und der persönliche Eindruck, sondern auch zusätzliche Sichtungslehrgänge. Hierzu werden die Talente der Region Süd zum DTM-Rennen Norisring am 06. Juli eingeladen. Die Junioren der Region Nord werden am 20. Juli nach Assen eingeladen. Für alle gemeinsam steht am 12./13. Juli ein Sichtungslehrgang am Sachsenring an. Die Entscheidung, wer der beste Junior der HJS DRC wird, fällt in der Woche vor dem Endlauf bei einem Test unter Wettbewerbsbedingungen. Am Jahresende winkt dem besten Junior eine Förderprämie von bis zu 50.000 Euro zu.

Aber auch alle anderen Teilnehmer können von einem attraktiven Preisgeldtopf profitieren. In der Gesamtwertung werden für die ersten Fünf der Klassen, RC 3-5, NC 1-5, NC 6-9 (G), Preise im Wert von 15.000,00 Euro ausgeschüttet.

Mit bereits über 50 Einschreibungen für den HJS DMSB Rallye Cup wurden die Erwartungen der Organisatoren deutlich übertroffen. Damit können auch die Veranstalter der einzelnen Rallys mit höheren Teilnehmer- und vor allem Zuschauerzahlen rechnen.
Das Team um HJS Motorsport Chef, Klaus Osterhaus, hofft einen nachhaltigen Aufschwung in der 2. Bundeliga des deutschen Rallyesports zu erreichen. “Wir haben mit allen Partner Vereinbarungen für die nächsten drei Jahre abgeschlossen und hoffen damit allen Beteiligten, Fahrern und Veranstaltern, eine Planungssicherheit für die Zukunft geben zu können“, berichtet Klaus Osterhaus.

Den Rahmen der Ehrung der Motorsportler nutzte der ADAC Weser-Ems Ende Januar, um den Förderkader der Saison 2019 vorzustellen. Auch Christian Lemke wird auf seinem Weg in den professionellen Motorsport unterstützt und repräsentiert den Rallyesport als eine mögliche Motorsportart im ADAC Weser-Ems.

Neben einer möglichen finanziellen Förderung wird für die Förderpiloten in diesem Jahr ein Programm aus verschiedenen Workshops gestrickt, bei denen Themen wie Ernährung für Motorsportler, Mentaltraining oder auch technische Aspekte der vierrädrigen Disziplin im Fokus stehen.