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Mit der 57. ADAC KNAUS TABBERT 3-Städte Rallye stand uns als Teilnehmer des ADAC Opel e-Rally Cups, in unserem 136 PS starken Corsa-e Rally, ein weiteres Highlight in der Debütsaison des ersten elektrischen Rallye-Markenpokals weltweit bevor. Die Traditionsveranstaltung, die auch 2021 im Landkreis Freyung-Grafenau ausgetragen wurde, zählte nicht nur zur Deutschen, sondern auch zur Österreichischen Meisterschaft, was ihr ein imposantes Teilnehmerfeld von mehr als 150 Fahrzeugen und höchst anspruchsvolle Wertungsprüfungen in Deutschland und Österreich bescherte.

„Das niederbayrische Waldkirchen wurde zum Dreh- und Angelpunkt der Rallye-Elite. Die Vorfreude auf die Veranstaltung der ADAC 3-Städte-Rallye 2021 war groß. Wir konnten endlich wieder mit unserem eigenen Fahrzeug am Start stehen und im ACAC Opel e-Rally Cup überzeugen. Am Donnerstagabend hatten wir uns beim sogenannten Shakedown, Teststrecke am Veranstaltungsort, mit unserem Fahrzeug vertraut gemacht und waren für das anstehende Wochenende positiv eingestimmt. Gut für uns, damit wir wieder das gewohnte Gefühl für unser Fahrzeug entwickeln
konnten“ berichtet Christian Lemke.

„Am Freitag begann die Rallye dann offiziell mit der Wertungsprüfung Klafferstraß, die um 18.30 Uhr startete. Es folgte die Wertungsprüfung Knaus Tabbert 1 um 18.58 Uhr und um 21.06 Uhr sollte die Wertungsprüfung Perlstein in Österreich starten. Die WP Perlstein wurde jedoch vor unserem Start im ADAC Opel e-Rally Cup abgebrochen, da ein Teilnehmer aus dem Hauptfeld einen schweren Unfall erlitt und somit unsere Prüfung neutralisiert wurde. Am Ende des ersten Veranstaltungstag lagen wir auf einem guten 7. Platz in unserer Klasse. Der Samstag begann für uns
mit der Wertungsprüfung Julbach, dann folgten die Wertungsprüfungen Perlesreut und Knaus Tabbert 2. Wir konnten uns auf Platz 4 im ADAC Opel e-Rally Cup vorarbeiten und dann folgte unser letzter Service vor der abschließenden Wertungsprüfung Röhrnbach. Uns Fahrzeug wurde durch unseren Mechaniker Simon Hackmann perfekt eingestellt und wir erreichten das Ziel unfallfrei auf Platz 4 in der Endabrechnung. Dieses Ergebnis bedeutete unser bestes Saisonergebnis im ADAC Opel e-Rally Cup, nachdem wir viele technische Probleme und Ausfälle hinnehmen mussten“ analysiert Christian Lemke.

„Es war großartig endlich wieder so viele Zuschauer an den Strecken zu sehen und auf dem Marktplatz als 4. Platzierter gefeiert zu werden“ berichtet der 21-jährige Christian Lemke.


„Das Saisonfinale im ADAC Opel e-Rally Cup findet im Rahmen der AvD-Sachsen-Rallye in knapp zwei Wochen (29. – 30. Oktober 2021) rund um Zwickau in Sachsen statt, so Christian Lemke abschließend.

Am 2. Oktober 2021 wird der 5. Lauf im ADAC Opel-e Rally Cup in und um Eisenach in
Thüringen ausgetragen. Dort wird der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, Christian Lemke,
zusammen mit seinem Beifahrer Jan Bemmann am Start stehen.

Nach sehr langer Vorbereitungszeit wird der MC Eisenach e.V. im ADAC am 2. Oktober 2021 den
aktuell genannten 75 Rallye-Teams, sowie den Fans aus ganz Deutschland, eine Top Motorsport-
Veranstaltung im Rahmen des DMSB Rallye Cup bieten.



„Der 4. Lauf bei der Hinterland Rallye mit dem Ersatzfahrzeug von Opel Motorsport lief gut und
vielversprechend. Mein Beifahrer Jan Bemmann hatte einen souveränen Job gemacht und wir waren
mit Position 8 im ADAC Opel-e Rally Cup zufrieden.“, analysiert Christian Lemke.



Die Vorfreude auf die Veranstaltung der 59. ADAC Rallye Wartburg 2021 ist groß, wir wollen
nunmehr noch besser und mit Resultaten überzeugen. Diesjährig werden mit den Wertungsprüfungen
Nessetal, Flachsgrund und Krauthäuser Loch sehr ambitionierte Strecken angeboten, die nicht
zu unterschätzen sind. Die WP 1/4 Nessetal ist mit 12,90 Km die längste WP und wird in Summe 5
Schikanen beinhalten, gleiches gilt für die die WP 3/6 Krauthäuser Loch mit 2 Schikanen auf 12,00
Km. Die WP 2/5 Flachsgrund ist mit 4,90 Km die kürzeste WP- schauen wir mal vor Ort was dieses
Jahr auf uns zukommt. Die Wertungsprüfungen werden es in sich haben und die Witterungs- bzw.
Straßenverhältnisse werden wir zu berücksichtigen wissen“, berichtet der 21-jährige Lemke. Auch
Lemkes Beifahrer Jan Bemmann kann dem nichts entgegnen: „Für uns ist es der erste Auftritt bei der
Wartburg-Rallye, dennoch bin ich sehr gespannt auf die Bedingungen vor Ort. Ich denke, dass wir uns
einen guten Eindruck über die Verhältnisse vor Ort verschaffen, die Streckenbesichtigung am
Samstagvormittag wird uns Klarheit bringen. Die Arbeit zwischen uns funktionierte von Beginn an sehr
gut – es kann also losgehen.“



Das Feld der Fahrzeuge wird 3 Wertungsprüfungen, die doppelt gefahren werden, unter die Räder
nehmen. Mit insgesamt 59,6 WP-km, bei rund 217 Gesamtkilometer, wollen die Veranstalter möglichst
viele Motorsportler nach Eisenach in Thüringen locken. Der Start erfolgt am Samstag um 12.06 Uhr
auf der Startrampe des Eisenacher Marktplatzes. Die ersten Fahrzeuge werden die Zielrampe auf
dem Eisenacher Marktplatz gegen 18.20 Uhr erreichen.

Am 18. September 2021 fand der 4. Lauf zum ADAC Opel-e Rally Cup in Hessen, im kleinen
Motorsportmekka Dautphetal statt. Dort war der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems,
Christian Lemke, zusammen mit seinem Beifahrer Jan Bemmann am Start.

Ein spannendes Rallye Wochenende liegt hinter uns.



Am 18. September 2021 gingen wir bei der 9. ADAC Reifen-Ritter Rallye Hinterland 2021 an den
Start.



„Nach einer guten Vorbereitung auf die Rallye und einer routinierten Besichtigung, starteten wir mit
unserem Ersatzfahrzeug von Opel Motorsport in die Wertungsprüfung 1. Schnell konnten wir uns an
den Opel Corsa-e gewöhnen und unseren Speed zurückgewinnen. Von Wertungsprüfung zu
Wertungsprüfung wurden wir schneller und konnten nicht nur auf den Asphaltpassagen glänzen. Eine
sehr gute Wahl haben wir zudem mit der Fahrwerkseinstellung getroffen. Nach den ersten drei
Wertungsprüfungen, von uns noch verhalten gefahrenen, lagen wir zur Halbzeit der Rallye im hinteren
Drittel des ADAC Opel-e Rally Cup. Mit 14,5 KM waren die Wertungsprüfungen 3 und 7 die längsten
für dieses Wochenende. Besonders die schnellen und welligen Passagen am Ende der Prüfungen lagen
uns direkt und wir konnten uns im Gesamtklassement vorarbeiten. Voller Begeisterung starteten wir
nach der Pause mit neuen Reifen in die Wertungsprüfung 5, in der wir sofort unsere Zeiten aus dem
ersten Durchgang verbessern konnten. Heile und zufrieden erreichten wir das Ziel. Wir können mit
Platz 8 im Gesamtklassement und unserer Leistung am Wochenende sehr zufrieden sein“ analysiert
Christian Lemke.



„Wir freuen uns jetzt schon auf den fünften Start im ADAC Opel-e Rally Cup bei der 59. ADAC
Rallye Wartburg am 2. Oktober 2021, wo wir wieder mit unserem eigenen Fahrzeug am Start stehen.
Insgesamt konnten wir wichtige Punkte in der Meisterschaft einfahren, auch wenn wir gerade am
Anfang der Rallye vorsichtiger agierten“ berichtet der 21 jährige Christian Lemke.

Vom 27. – 29. August 2021 fand die 50. Barum Czech Rally Zlin in und um Zlin in der Tschechischen Republik statt. Dort war der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, Christian Lemke, zusammen mit seinem Beifahrer Jan Bemmann am Start. 

Die Autorallye in Zlín wurde durch die Veranstalter perfekt organisiert. Die Dokumentenabnahme vollzogen wir am Mittwoch und die technische Abnahme unseres Fahrzeuges wurde am Donnerstag durch unser Serviceteam erfolgreich umgesetzt. Den kompletten Aufschrieb konnten wir am Donnerstag erstellen und uns sehr umfangreiche Erkenntnisse der Strecken erarbeiten. In Summe war dort schon klar, dass diese Rallye uns alles abverlangen würde. 


Am Freitagnachmittag wurden alle Teams auf dem Marktplatz von Zlin vorgestellt bzw. präsentiert. Eigens dafür wurde eine Bühne installiert, die alle Fahrzeuge würdig ins Rampenlicht führte. Tausende Zuschauer wohnten diesem Spektakel bei und zeigten uns wie hoch der Stellenwert „Rallye“ in der Tschechischen Republik ist für uns Gänsehaut pur. Die Veranstaltung startete am gleichen Abend des 27. August 2021 mit Hochgeschwindigkeitsfahrten, denen tausende Zuschauer direkt in den Straßen von Zlín folgen konnten. Kurz vor unserem Start wurde diese jedoch abgebrochen, da es einen Unfall auf der Prüfung gab. Den beiden ist nichts passiert, aber die Prüfungwurde für den gesamten ADAC Opel-e Rally Cup neutralisiert.


Daher starteten wir mit unserer ersten Prüfung am Samstag im ADAC Opel-e Rally Cup. Die erste Wertungsprüfung lief recht gut. Bereits nach wenigen Metern waren wir wieder voll dabei. Mit einer ordentlichen Zeit haben wir diese WP1 beenden können. Als nächstes sollte die berühmt berüchtigte Wertungsprüfung „Hošťálková“ gefahren werden. Hier konnten wir erneut zeigen, was wir können. Mit einer Zeit von 12 Minuten und 54,8 Sekunden auf 18,86 km lagen wir nur 1,3 Sekunden hinter der zweitbesten Zeit. Mit einem guten Gefühl gingen wir nun an den Start der WP4. Das Auto lief super und wir hatten einen sehr kontrollierten Speed. In einer schnellen links rechten Kombination habe ich das Auto leider nicht unter Kontrolle halten können und wir sind neben der Strecke in einen Graben gerutscht. Da wir ohne fremde Hilfe nicht herausgekommen sind, mussten wir warten, bis diePrüfung beendet war. Zurück im Servicepark haben wir enttäuscht und traurig feststellen müssen, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Von daher war die Rallye für uns leider viel zu früh gelaufen.


Ganz herzlich bedanke ich mich bei meinem Mechaniker und Freund Simon Hackmann, der das ganzeWochenende tatkräftig für uns mit dabei war und alles versucht hat, eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Zusätzlich bei meinem Beifahrer Jan Bemmann, welcher wieder einen starken Job gemacht hat und bei allen Partnern, die mich bisher unterstützt haben.


Wir haben unseren Ausfall anhand des Onboard Videos analysiert und konnten den Grund unseres Ausfalls betrachten. Wir werden unsere Köpfe nicht hängen lassen und mit unserem Opel Corsa-egestärkt am 18. September 2021 bei der ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland wieder an den Start gehen. 

Am 7. August 2021 wird der 2. Lauf zum ADAC Opel e-Rally Cup in Holstein, bei der 56. ADAC Holsten-Rallye, ausgetragen. Dort wird der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems e.V., Christian Lemke, zusammen mit seinem Beifahrer Jan Bemmann am Start stehen.

Wir möchten uns ganz besonders bei dem Veranstalter, der Politik und der Genehmigungsbehörde für die Unterstützung im Vorfeld der ADAC Holsten - Rallye 2021 bedanken.  


Spektakulärer Motorsport wird uns auf dem Truppenübungsplatz Putlos in Holstein zur Ostsee Rallye erwarten. Das Streckenlayout, die ultraschnellen Passagen auf Asphalt & Schotter und die anspruchsvollen & unzähligen Belagswechsel stellen Putlos in Deutschland als Rallye-Location solitär. Eine kompakte Rallye 70 mit einem jetzt schon interessanten Starterfeld mit über 90 Startern und begeisterten Online-Fans versprechen ein tolles Motorsportwochenende. 


„Unsere Vorbereitung zur Saison 2021 -mit unserem Einsatz im Monat Mai 2021 in Stoholm, Dänemark- sollte sich am kommenden Wochenende bezahlt machen. Dort haben wir viel Schotter-Erfahrung sammeln dürfen und unzählige Belagswechsel in unserem Aufschrieb gehabt. Mit „Spannung“ erwarten wir den zweiten Einsatz in unseren Opel Corsa-e. Unser Fahrzeug konnte beim Saisonstart über weite Strecken überzeugen und im Vergleich zu den routinierten Teams aus Belgien, Frankreich, Niederlande und Österreich konnten wir als Team mehr als nur Mithalten. Erst eine abgerissene Antriebswelle auf der letzten Wertungsprüfung bremste uns aus- bis dahin lagen wir auf Platz 3 unserer Klasse.“, berichtet Christian. 


„Dass bei dieser Rallye der kleinste Fehler drastische Auswirkungen haben kann, wissen wir aus den letzten Jahren. Die unzähligen Belagswechsel, der runde rollende Schotter und die unglaublich langen Vollgaspassagen in Verbindung mit langen Kurven sind die tückischen Bereiche des Truppenübungsplatzes. Auch so etwas ist Teil des Lern- und Reifeprozesses. Von der richtigen Einschätzung der Strecke, den Kurven, den Belägen, der Beschaffenheit und dem richtigen Timing hängt schlussendlich der Erfolg der Rallye ab. Nicht zu vergessen während der gesamten Veranstaltung ist das Gesamtgewicht von rund 1.700 Kg unseres Boliden.“, berichtet der 21-jährige Lemke.


„Wir haben aus dem ersten ADAC Opel e-Rally Cup-Lauf gute Zeiten und Erfahrungen mitgenommen, wissen jetzt wo wir Verbesserungspotenzial haben und die Arbeit zwischen uns wird stetig optimiert. Unser Fahrzeug zeigt sich bisher im Saisonverlauf als sehr stabil und wir harmonieren im neuen Auto als Team immer besser“, so Jan-Eric Bemmann. 


Eine besondere Herausforderung erwartet die Opel-Teams am letzten August-Wochenende, wenn man sich bei der Barum-Rallye, dem tschechischem Gastspiel der Rallye-Europameisterschaft rund um Zlin, vor internationalem Publikum präsentiert.


Bei der 56. ADAC Holsten Rallye wird das Feld der Fahrzeuge 6 Wertungsprüfungen unter die Räder nehmen, davon 3 Rundkurse. Insgesamt 69,6 km mit 6 Wertungsprüfungen, davon 54,4 Km auf Asphalt und 15,2 Km auf Schotter, bei rund 260 Gesamtkilometer möchten die Veranstalter möglichst viele Motorsportler in den Norden locken. Rallyezentrum, Start und Ziel sowie auch die anschließende Siegerehrung findet man in kompakter Form auf dem Gut Görtz. Der Start erfolgt am Samstag um 12.01 Uhr. Die ersten Fahrzeuge werden das Ziel gegen 17.00 Uhr erreichen. Es wird keine Wertungsprüfung im Außenbereich sein, alle finden auf dem Truppenübungsplatz Putlos statt. 

Am 11./12.06.2021 fand der 1. Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, den ADAC Rallye Masters und dem ADAC Opel-e Rally Cup in Lübbecke am Wiehengebirge statt. Dort stand der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, Christian Lemke, zusammen mit seinem Beifahrer Jan-Eric Bemmann am Start.

Ein erfolgreiches und spannendes Wochenende liegt hinter uns. Mit der ADAC Rallye Stemweder Berg starteten wir dieses Wochenende bei unserem ersten Lauf im ADAC Opel-e Rally Cup, im Rahmen der Deutschen Rallye Meisterschaft und der ADAC Rallye Masters.  


„Nach dem Abfahren aller rund 75 Wertungsprüfungskilometer am Freitagvormittag, fiel um 17.31 Uhr für den ersten Starter des in unserer Klasse 13 teilnehmerstarken Starterfeldes, der Startschuss. Voller Vorfreude, jedoch auch mit Respekt, fuhren wir am Freitag die ersten zwei Wertungsprüfungen und konnten uns schnell mit dem neuen Auto vertraut machen. Nach der WP 1, welche eine Länge von rd. 15 Km hatte, fand unser erster Service statt. Unser neues Serviceteam um Henrik Grünhagen und Simon Hackmann machte von Anbeginn einen grandiosen Job. Gut vorbereitet saß jeder Handgriff und dies gab uns zusätzliche Motivation. Nach der WP 2 am Freitagabend, jene führte wiederholt über die rund 15 Wertungsprüfungskilometer, fuhren wir bereits den fünften Platz in unserer Division NCE heraus und waren mehr als zufrieden mit unserem Tagesergebnis“ berichtet Christian Lemke.  


„Samstagmorgen gingen wir bereits um 8.35 Uhr als fünftes Team, aufgrund unserer guten Leistung des Vortages, an den Start und konnten sehr schnell wieder Fuß fassen. Uns war von Anbeginn klar, dass die anderen Teams unserer Division es uns nicht leicht machen würden, weshalb wir gegen die erfahrenen Teams Pellier/Salva (Frankreich), Waldherr/Dorfbauer (Österreich), Munster/Pascaud (Belgien) und van der Marel/Berghof (Niederlande) unseren Speed halten mussten. Dank eines perfekt von unserem Service Team vorbereiteten Auto und einem guten Zusammenspiel mit meinem Beifahrer Jan-Eric Bemmann, konnten wir uns nach der WP 10 und somit kurz vor dem Ende der ADAC Rallye Stemweder Berg uns über einen dritten Platz in der Division NCE freuen. Zu Platz 2 fehlten 4,8 Sekunden und der Vorsprung zu Platz 4 wuchs auf erstaunliche 32,4 Sekunden. Die Freude hielt jedoch nicht lange an, bei der letzten Prüfung des Tages ereilte uns ein technischer Ausfall. Das Differenzial hielt nicht, sodass wir unseren Boliden knapp 2 Km vor dem Ziel am Streckenrand abstellen mussten- die Enttäuschung war für uns riesig. Es überwiegt jedoch das positive des Wochenendes: Wir konnten uns gegenüber einem starken europäischen Starterfeld behaupten - viele Kollegen haben schon weitreichende Erfahrungen in der ERC und WRC gesammelt -, unser Serviceteam funktioniert perfekt und unser Rallyebolide überzeugt durch seine Fahrdynamik.


Wieder einmal haben wir sehr viel gelernt und werden alle neuen Erfahrungen mit in die 56. ADAC Holsten Rallye am 7. August 2021, welche wir im Rahmen des ADAC Opel-e Rally Cup als 2. Lauf und als Rallye 70 Veranstaltung fahren, mitnehmen. Mit der Stadthalle und der Gauselmann-Rallyemeile hatte die Stadt Lübbecke eine hervorragende Basis für so eine große Veranstaltung hergerichtet. Der ADAC Opel-e Rally Cup ist in der DRM und der ADAC Rallye Masters angekommen, er ist eine positive Bereicherung der Szene und wird kurz- bis mittelfristig zum positiven Image erheblich beitragen“ analysiert Christian Lemke. 


Wir werden uns bestmöglich auf die Rallye „im hohen Norden“ vorbereiten, zumal mit dem Putlos-Gelände eine richtige Herausforderung wieder auf uns zukommt“, so Christian Lemke abschließend.

Am 11./12.06.2021 findet der 1. Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, den ADAC Rallye Masters und dem ADAC Opel e-Rally Cup in Lübbecke am Wiehengebirge statt. Dort wird der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, Christian Lemke, zusammen mit seinem Beifahrer Jan-Eric am Start stehen.


 

In diesem Jahr richtet der ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V. die 50. ADAC Rallye Stemweder Berg und somit den ersten Meisterschaftslauf aus. Das Starterfeld kann sich mit aktuell über 90 eingeschriebenen Teilnehmern sehen lassen, namhafte Piloten aus dem In- und Ausland runden diese Veranstaltung ab.



„Spannung pur“ - In Stemwede startet der ADAC Opel e-Rally Cup – weltweit der erste Rallye-Markenpokal für Elektrofahrzeuge und wir sind mit unserem Boliden dabei. Der Fahrplan des ADAC Opel e-Rally Cup steht. Die Hälfte der Veranstaltungen wird im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) stattfinden, hinzu kommen drei Wettbewerbe bei Rallye-70-Events. Eine besondere Herausforderung erwartet die Opel-Teams am letzten August-Wochenende, wenn man sich bei der Barum-Rally, dem tschechischen Gastspiel der Rallye-Europameisterschaft rund um Zlín, vor internationalem Publikum präsentiert.


Die Testfahrten im Opel Corsa-e Rally überzeugten Christian Lemke restlos von der E-Mobilität: „Die Beschleunigung und die Kurvenlage sind beeindruckend. Das ist ein ganz anderes Fahrgefühl als bei den Benzinern, die ich die letzten Jahre gefahren bin“, berichtet er.



Zahlreiche Komponenten des Rallyefahrzeugs wurden vom Serienpendant übernommen – so etwa der Elektromotor und die in den Unterboden integrierte Lithium-Ionen Akku-Einheit, deren Speicherkapazität von 50 Kilowattstunden für rund 60 Kilometer im Wettbewerbstempo gut ist. Ein Schnellladesystem in Verbindung mit einer modernen Ladeinfrastruktur sorgt dafür, dass den flotten Stromern während einer Rallye nie der „Saft“ ausgeht. Mittels einer 100-kW-Ladeeinheit können die Fahrzeuge binnen 30 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden. Dazu verfügt der Opel Corsa-e Rally über ein ausgeklügeltes Rekuperations System: Bei jedem Bremsvorgang wird die kinetische Energie des Fahrzeugs in elektrischen Strom umgewandelt und im Akku gespeichert. Der Opel Corsa-e Rally generiert eine Leistung von 136 PS bei einem sofort anliegenden Drehmoment von 260 Nm. Der Corsa-e Rally verfügt über ein umfassendes Sicherheitskonzept. So gibt ein „Master Alarm Indicator“ Aufschluss über den Betriebszustand der Hochvoltanlage, die automatisch und manuell innerhalb und außerhalb des Cockpits stillgelegt werden kann. Die Akku-Einheit im Unterboden ist speziell für den Rallye-Einsatz geschützt und abgesichert.


„Am Freitag starten wir mit der 1. Etappe, jene führen über rund 26,9 Wertungsprüfungskilometer in die Gemeinde Petershagen. Am Samstag stehen Wertungsprüfungen über rund 102,14 km in den Gemeinden Stemwede, Bad Essen, Preußisch-Oldendorf und Hüllhorst an. Mit der Stadthalle und der Gauselmann-Rallyemeile bietet Lübbecke eine hervorragende Basis für so eine große Veranstaltung. Dass der Rahmen stimmt, haben die letzten Jahre gezeigt“, berichtet Christian Lemke.


 



„Wenn wir wie im Jahr 2019 sehr viele Abzweige haben, ist sauberes Fahren gefragt. Da könnte ich von meinen Erfahrungen aus dem Kartslalom profitieren", sagt Lemke. Vom Speed sind wir schon gut unterwegs und wir wollen uns mit den namhaften Wettbewerbern unserer Klasse messen“, berichtet der 20-jährige Lemke.
Auch Lemkes Beifahrer Jan-Eric Bemmann kann dem nichts entgegnen: „In Summe 12 Wertungsprüfungen mit 129,04 WP-Kilometern und 401,62 Kilometern auf Verbindungsetappen. Es ist der wohl bekannte und beliebte Mix aus selektiven Bergprüfungen mit all ihren schwierigen Eigenschaften und den Highspeed-Passagen des Flachlands, der den herausfordernden Rahmen für ein spannungsgeladenes Rallye-Wochenende bildet. Und das mit sicherlich neuen Wertungsprüfungen in diesem Jahr. Da wird sich zeigen, wie gut wir miteinander harmonieren. Ein sportlicher, aber ausgewogener Aufschrieb muss her- denn die beiden Tage werden es in sich haben.“
Das Rallyezentrum befindet sich im Foyer der Stadthalle Lübbecke, Start und Ziel der Etappe 1 am Freitag ab 17.31 Uhr sind bei der Rallyemeile Gauselmann und die Etappe 2 startet am Samstag bei der Rallyemeile Gauselmann ab 08.31 Uhr. Die ersten Fahrzeuge werden das Ziel am Samstag gegen 18.30 Uhr in Lübbecke erreichen.

Am 15. Mai 2021 wird die Rallye Stoholm in und um Stoholm in Dänemark ausgetragen. Dort wird der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, Christian Lemke, zusammen mit seinem Beifahrer Jan-Eric Bemmann am Start stehen.

Nach den jüngsten Absagen der Sulinger Rallye im Rahmen der DRM und der Rallye Race Gollert im Rahmen der DRC haben wir uns kurzfristig entschlossen im Ausland unsere erste Rallye in diesem Jahr zu bestreiten. Die dänischen Kollegen werden am 15. Mai 2021den maximal 80 Rallye-Teams, sowie den Fans aus ganz Dänemark und Deutschland, eine Top Motorsport-Veranstaltung im Rahmen der dänischen Meisterschaft bieten.


Unser Opel Adam R2 ist startklar, nimmt sicherlich wieder jede Herausforderung souverän an und ist perfekt eingestellt“, analysiert Christian Lemke.


Die Vorfreude auf Rallye Stoholm 2021 ist groß, zumal es mein erster Auslandseinsatz ist und es gilt mit einem perfekten Saisonstart zu überzeugen. Es werden sicherlich im Umkreis von Stoholm die anspruchsvollen Außenprüfungen, mit den Wertungsprüfungen „Stoholm, Daubjerg und Monsted“, als sehr ambitionierte Strecken angeboten, die nicht zu unterschätzen sind. Die WP Daubjerg ist die längste WP mit 18,8 Kilometer- schauen wir mal was auf uns zukommt. Die Wertungsprüfungen werden es in sich haben und die Witterungs- bzw. Straßenverhältnisse werden wir zu berücksichtigen wissen. Bei vielleicht regnerischem Wetter sollte der Seitenraum der Strecke gemieden werden und verschmutzte Straßenbeläge könnten zu unkontrollierten Fahrergebnissen führen“, berichtet der 20-jährige Lemke. Jan-Eric Bemmann ergänzt pragmatisch und sachlich: „Wir hatten im letzten Jahr eine lupenreine Saison, die Ergebnisse stimmten, sind hochzufrieden mit uns und wir haben gezeigt welches Potenzial in uns steckt. Ich freue mich auf die weitere langfristige Zusammenarbeit mit Christian, auch mit seinem Fahrzeug im ADAC Opel-e Rally Cup -welcher am 11.-12. Juni 2021 in Stemwede seine Premiere hat, im ersten weltweiten Markenpokal für elektrische Rallye-Fahrzeuge- und ich werde positiv zum gemeinsamen Erfolg beitragen.“


Das Feld der Fahrzeuge wird 3 Wertungsprüfungen, die doppelt gefahren werden, unter die Räder nehmen. Mit insgesamt 75,4 WP-km, davon 80 % auf Asphalt und 20 % auf Schotter, bei rund 185 Gesamtkilometer wollen die Veranstalter möglichst viele Motorsportler nach Stoholm in die Mitte vonDänemark locken. Der Start erfolgt am Samstag um 17.01 Uhr im Rallyezentrum in Stoholm. Die ersten Fahrzeuge werden das Ziel gegen 22.30 Uhr erreichen. Text: Christian Lemke

Acht Veranstaltungen sind für den ADAC Opel e-Rally Cup in seiner ersten Saison vorgesehen. Neben DRM und Rallye-70-Veranstaltungen gibt es auch ein Gastspiel in der Rallye-Europameisterschaft.

Der Fahrplan des ADAC Opel e-Rally Cup steht. Die Hälfte der Veranstaltungen wird im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) stattfinden, hinzu kommen drei Wettbewerbe bei Rallye-70-Events. Eine besondere Herausforderung erwartet die Opel-Teams am letzten August-Wochenende, wenn man sich bei der Barum-Rally, dem tschechischen Gastspiel der Rallye-Europameisterschaft rund um Zlín, vor internationalem Publikum präsentiert.


Im April werden die Cup-Teilnehmer im Rahmen einer Testveranstaltung die Möglichkeit bekommen, ihre Opel Corsa-e Rally kennenzulernen, bevor es am 7. Und 8. Mai bei der Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ erstmals um Punkte geht.


Die Auslieferung der Kundenfahrzeuge an die Teams ist für März 2021 vorgesehen. Der Kaufpreis für einen einsatzbereiten Opel Corsa-e Rally beträgt 49.900 Euro (zzgl. MwSt.).


Kostenloses Laden inklusive


Die Einschreibungen für den ADAC Opel e-Rally Cup 2021 starten am 15. Januar 2021. Wer sich bis zum 12. Februar einschreibt, bezahlt eine vergünstigte Einschreibegebühr von 5.900 Euro (zzgl. MwSt.). Darin enthalten sind alle Nenngelder für die Cup-Saison 2021, Zutritt zur Cup-Hospitality für vier Teammitglieder, Rennanzüge nebst Teamwear für Fahrer und Beifahrer, ein Servicezelt mit Bodenplane und kostenfreies Laden des Opel Corsa-e Rally während der gesamten Saison. Nach dem 12. Februar 2021 beträgt die Einschreibegebühr 7.500 Euro (zzgl. MwSt.). Alle Einschreibungen, die bereits im Laufe des Jahres 2020 erfolgt waren, behalten dabei weiterhin Gültigkeit.


Wie schon aus den erfolgreichen Jahren des ADAC Opel Rallye Cup bekannt, winkt den Teilnehmern ein Preisgeld von insgesamt rund 100.000 Euro. Die schnellsten Junioren haben zudem die große Chance, sich über eine Sichtung für das ADAC Opel Rally Junior Team 2022 zu qualifizieren und im neuen Opel Corsa Rally4 die internationale Rallye-Bühne zu betreten. Die Altersgrenze von 25 Jahren, um in der Junior-Wertung klassiert zu fahren, wurde für die erste Saison auf 26 Jahre (Jahrgang 1995 oder jünger) angehoben. Damit entsteht jenen Nachwuchsfahrern, die sich schon für die geplante „Super Season“ 2020/2021 in der Junior-Wertung einschreiben wollten, kein Nachteil durch die Corona-bedingte Verschiebung des Cup-Auftakts.


Kalender ADAC Opel e-Rally Cup 2021


07.-08.05. Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“
28.-29.05. Sachsen Rallye, Zwickau
11.-12.06. Rallye Stemwede
14.08. Rallye Oberehe, Hillesheim
27.-29.08. Barum Czech Rally Zlín
18.09. Rallye Hinterland, Dautphetal
02.10. Wartburg Rallye, Eisenach
15.-16.10. 3-Städte Rallye, Freyung

Der Corsa-e Rally ist ein extrem agiles Gerät. Und vielleicht zeigt er die Zukunft des Rallyesports

Wer glaubt, elektrisch zu fahren mache keinen Spaß, muss umdenken. Und womöglich auch jene Zweifler, die allein im Kolben die Krone des Motors sehen. Denn so wie der zweimalige Junior-Europameister Marijan Griebel den Corsa-e Rally durchs nasskalte IVG-Gelände zirkelt, muss einem um die Attraktivität batteriebetriebenen Rallyesports kein bisschen bange sein.


Wie der Akku-Flitzer dank Drehmoment plus Torsen-Sperre aus den Ecken kommt, hat was. Und selten gab es einen Fronttriebler, dessen Hinterräder dank guter Gewichtsverteilung derart schnell auf Temperatur kommen. Dass das Ding anderthalb Tonnen wiegt, ist jedenfalls kaum zu spüren. Und wer weiß: Vielleicht ist Strom gar die alleinige Zukunft des Rallyesports?


Dabei hatten Rallye-Fans nach dem Aus für den Adam schon den sportlichen Rückzug befürchtet. Doch in Rüsselsheim haben sie einen echten Coup gelandet – symbolträchtig im Zeichen des Blitzes. Als erster Hersteller weltweit bietet Opel ein elektrisches Rallye-Auto für den Kundensport an. Mit 136 PS, Brembo-Zangen, Fly-Off-Handbremse – und maximal 150 Sachen schnell. Alles darüber ist auf der Rundstrecke ohnehin besser aufgehoben.


Großes Interesse


Mitten in die Planungen platzte Corona. Doch das Interesse, sagt Opel-Motorsport-Direktor Jörg Schrott, sei enorm. Anfragen gebe es aus ganz Europa. 20 Exemplare lässt Opel in Frankreich auf die Räder stellen, 15 davon für den Wettbewerb. Und die meisten sind verkauft. Im „ADAC Opel e-Rally Cup“ – acht Läufe vorrangig im Rahmen der DRM 2021 plus ein Highlight im Ausland – soll sich Nachwuchs beweisen. Es ist lange her, dass man sich bei Opel derart als Pionier fühlen durfte.


Expertise aber haben sie in Rüsselsheim. Selbstverständlich mussten die Prototypen die bei Rallyes üblichen Qualen erleiden. Und weil man bei Opel allen Bedenkenträgern den Stecker ziehen will, kommt zum ohnehin hohen Sicherheitsstandard des Serienautos gegen Crash und Feuer noch eine Platte gegen Ungemach von unten. Kollateralnutzen des Motorsports: Die FIA-zertifizierte Zelle versteift das Chassis zusätzlich.


Ein Handicap hat der flotte Flitzer natürlich: Der Saft seiner serienmäßigen 50-kWh-Batterie reicht – trotz Rekuperation – nur für etwa 60 Volllast-Kilometer plus Verbindungsetappen. Viel mehr fährt die Kolben-Konkurrenz bei einer üblichen Schleife zwar auch nicht, ist aber halt nach kurzem Tankstopp wieder startklar. Der Corsa-e muss zum Service noch laden.


Wie und wo? Dafür diskutiert man bei Opel zwei Optionen. Die eine: ein Truck mit einer Batterie von 2,1 Megawattstunden. Genug für mindestens drei Ladungen pro Team und Tag. Geladen ausschließlich mit „grünem“ Strom, verspricht Schrott. „Ein Diesel-Aggregat kommt nicht in Frage.“


Variante zwei: spezielle Trafos mit noch speziellerer Software. Vorteil: Weil sich nicht alle Autos um einen Lkw drängeln, geht Laden auch parallel zum Service. Und: Identischer Energiefluss ist für alle Teams zu jeder Zeit gewährleistet. Kein Dilemma also zwischen nicht randvollem Akku und ZK-Strafzeit. Nachteil: ein Netzanschluss. Der Zeitplan einer Rallye scheint hier wie dort nicht in Gefahr. Würden die E-Opels früh vorne starten, mittags im Mittelfeld und zur letzten Schleife am Ende, bliebe auskömmlich Ladezeit.


So oder so lässt sich das Auto von innen wie außen jederzeit stromlos schalten. Im Falle eines Unfalls erledigen Sensoren das automatisch. Doch was ist mit den Fans, die einen Corsa-e Rally vielleicht mal aus dem Graben schieben wollen? Das Auto tut kund, ob man es anfassen darf oder nicht. Bei Rotlicht und Sirene lautet die Botschaft: Finger weg!


Begeistert ist Schrott von der ungeheuren Entwicklung für die Serie. Lenkrad-Legende Volker Strycek hält sie gar für „einmalig in meiner Laufbahn“. Doch während man aus der Extrem-Belastung früher Gussverfahren für Zylinderblöcke ableitete, gewinnt man heute vorrangig Erkenntnisse zu Software und Akku-Management.


Allerdings hat Opel auch in Hardware investiert. Vor allem beim Fahrwerk. Weil nicht verstellbar, suchten sie mit Bilstein akribisch ein „Wohlfühl-Setup“. Schließlich sollen im Cup die unterschiedlichsten Fahrstile auf eine ausgewogene Basis treffen. Obendrein musste ein Sicherheitskonzept her. Samt eigener Rettungskarte, elektrisch nicht leitendem Löschschaum und ausreichend Informationen für Helfer und Zuschauer.


Und der Preis? Exakt 49.900 Euro netto kostet das rallyefertige Auto. Dazu eine Einschreibegebühr für Startgelder, Catering und Serviceplatz, die um 5.500 Euro liegen dürfte. Apropos Kosten: Muss man beim Cup-Adam 20 Euro je Kilometer kalkulieren und um die zwölf beim R4, sind es beim Corsa-e Rally keine sieben. Im Gegenzug lockt sechsstelliges Preisgeld – und dem Cup-Gewinner winkt der Aufstieg in den R4-Corsa, den Opel derzeit präsentiert. Ein Dreizylinder-Turbo mit 208 PS, sequenziellem Fünf-Gang-Getriebe, Sperre und verstellbarem Fahrwerk. Und für Top-Talente muss dank der Konzern-Schwestern Peugeot und Citroën selbst da nicht Schluss sein.

Am 5.09.2020 fand die 5. ADAC Cimbern Rallye in Süderbrarup in Schleswig-Holstein statt. Dort
stand der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems, Christian Lemke, zusammen mit seinem
Beifahrer Jan-Eric Bemmann am Start.

Ein erfolgreiches und spannendes Wochenende liegt hinter uns. Mit der 5. ADAC Cimbern Rallye
starteten wir dieses Wochenende bei unserem ersten National A Lauf in diesem Jahr.


Nach dem Abfahren aller rd. 90 Wertungsprüfungskilometer am Freitagnachmittag und
Samstagvormittag, fiel um 12.01 Uhr für den ersten Starter des 111 teilnehmerstarken Starterfeldes,
der Startschuss. Voller Vorfreude, jedoch auch mit Respekt, fuhren wir am Samstagmittag die ersten
drei Wertungsprüfungen und konnten uns schnell wieder mit dem Auto vertraut machen. In
Süderbrarup fand auf dem Marktplatz der 40- Minuten Service nach der Wertungsprüfung 3 mit
Reifenwechsel etc. statt.


Uns war von Anbeginn klar, dass die anderen 11 Teams unserer Division 4 es uns nicht leicht machen
würden, weshalb wir gegen die erfahrenen Teams Knacker/Kremer und vielen dänischen Teams
unseren Speed erhöhen mussten. Lange Wertungsprüfungen (WP), diverse Sprungkuppen und
tückische Abzweige standen im hohen Norden auf dem Aufschrieb meines Beifahrers. Den Aufschrieb
hatten wir den Straßenverhältnissen und den möglichen Wetterkapriolen vorsorglich angepasst. Bei
unberechenbarem Wetter, Sonne und Regen im launischen Wechsel, konnten wir in den ersten bei
WP’s 2 Bestzeiten in unserer Division 4 verzeichnen. Zum Ende der WP 3 brach uns die linke vordere
Bremsscheibe, ich konnte das Auto bei Tempo 150 Km/h jedoch gut über die Handbremse
runterdrosseln und wir retteten uns ins Ziel mit einem Plattfuß. Unser Service hatte nunmehr alle
Hände voll zu tun, links musste komplett eine neue Bremsscheibe mit Bremssattel und Bremsbelägen
verbaut werden und rechts eine neue Bremsscheibe. Die Zeit war mit 40 Minuten eng bemessen,
jedoch harmonierte unser Service Team gut vorbereitet und ruhig. Wir stempelten pünktlich und
konnten somit zur WP 4 an den Start gehen. Dank eines perfekt von unserem Service Team
vorbereiteten Auto und einem guten Zusammenspiel mit meinem Beifahrer Jan-Eric Bemmann,
konnten wir nach der WP 6 und somit zum Ende der 5. ADAC Cimbern Rallye uns mit einen 2. Platz
in der Division 4 und einen 17. Platz im Gesamtklassement belohnen. In Summe konnten wir 3
Bestzeiten in unserer Division 4 erreichen. Die Freude über diese Ergebnisse war bei uns und
unserem Service Team außerordentlich- alle haben einen souveränen Job gemacht und können
zurecht Stolz auf sich sein. Wieder einmal haben wir sehr viel gelernt und werden alle neuen
Erfahrungen mit in die ADAC „Buten un‘ Binnen“ Rallye am 26. September 2020, welche wir im
Rahmen des DMSB Rallye-Cups fahren, mitnehmen“ berichtet Christian Lemke.


Wir warten mit Vorfreude auf unseren nächsten Start im DMSB-Rallye-Cup (DRC) dieser Saison. Die
Vorfreude auf unsere Heim-Rallye „Buten un‘ Binnen“ am 26.09.2020 ist groß, dass legendäre IVG-
Gelände lernte ich schon als Fahrer kennen und werde versuchen, auch diese Herausforderung
souverän zu meistern. Dem Gelände muss man Respekt zollen und das stets mit Bedacht bzw.
Konzentration“, analysiert der 20-jährige Lemke.

Förderfahrer Lemke mit strammen Rallyeprogramm bis zum Jahresende

Die CORVID-19 Pandemie hat nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt erfasst. Mit der
Absage meiner geliebten Heim-Rallye „Buten un‘ Binnen“, Ende März dieses Jahres, war schon
absehbar was auf uns alle im Rallyesport zukommt. Nunmehr wurden die DRM und die ADAC
Rallye Masters final abgesagt.
Aber, ….. es gibt „Licht am Himmel des Rallyesport“
Am 1. August 2020 wird der 2. Lauf zum DMSB-Rallye-Cup der Region Nord in Holstein, bei
der 55. ADAC Holsten-Rallye, ausgetragen. Dort werde ich zusammen mit meinem Beifahrer
Jan-Eric Bemmann am Start stehen. Wir möchten uns ganz besonders bei der Politik und der
Genehmigungsbehörde für die Unterstützung im Vorfeld der ADAC Holsten - Rallye 2020 bedanken.


Folgende Veranstaltungen stehen für uns aktuell in der neuen Saisonplanung 2020 auf dem
Rennkalender:
- 1. August 2020 55. ADAC Holsten-Rallye
- 5. September 2020 ADAC Cimbern Rallye
- 24. Oktober 2020 52. ADAC Rallye Atlantis
- 13.-14. November 2020 2. ADAC Hessisches Bergland
- 20.-21. November 2020 33. ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“
, berichtet der 20-jährige Christian Lemke.
Zur Jahresmitte möchte ich über aktuelle Neuigkeiten berichten. Anfang des Jahres habe ich die
verbindliche Zusage von Opel Automobile GmbH aus Rüsselsheim erhalten, einen der 15 geplanten
batterie-elektrischen Rallyewagen zu erhalten. Über diese Zusage freue ich mich riesig.
Neuer Fahrplan für den elektrischen ADAC Opel e-Rally Cup
- Opel Corsa-e Rally: Auslieferung der Kundenfahrzeuge wie vorgesehen ab Oktober 2020
- Generalprobe: Alle Cup-Teilnehmer testen bei der Rallye Sulingen im November 2020
- Ab Frühjahr 2021: Auftakt des ersten elektrischen Rallye-Markenpokals weltweit


Im laufenden Jahr wird noch ein attraktives Programm aus Test- und Promotion-Veranstaltungen den
Startschuss für den ersten elektrischen Rallye-Markenpokal weltweit bilden, bevor es ab Frühjahr
2021 erstmals in Wertungsläufen um Punkte und Preisgeld geht.
Die Rallye-Fans werden die 136 PS starken Opel Corsa-e Rally also noch 2020 in Aktion sehen. Opel
Motorsport testet zwei Entwicklungsfahrzeuge bei mehreren Probeläufen. Alle eingeschriebenen Cup-
Teilnehmer erhalten zudem die Gelegenheit, ihre schnellen Stromer anlässlich der 33. ADAC Rallye
„Rund um die Sulinger Bärenklaue“ am 20. und 21. November einem ersten Test unter


Wettbewerbsbedingungen zu unterziehen. Die Auslieferung der Kundenfahrzeuge ist für Ende
Oktober 2020 vorgesehen.
„Wir haben den Kalender des ADAC Opel e-Rally Cup nochmals angepasst, da viele der in diesem
Jahr für Testzwecke und Wettbewerb geplanten Veranstaltungen nicht stattfinden konnten. Unsere
Teilnehmer müssen sich nicht nur mit einem neuen Fahrzeug, sondern auch mit einer neuen
Technologie vertraut machen und benötigen dafür eine solide Vorbereitungszeit. Geplant ist eine
reguläre Saison mit acht Wertungsläufen zwischen Frühjahr und Herbst 2021“, so ADAC
Motorsportchef Thomas Voss.
„Neben dem ADAC Opel e-Rally Cup 2021 werde ich 2021 mit meinem treuen Opel Adam R2 im
DMSB Rallye Cup (DRC) an den Start gehen“, berichtet Christian Lemke.

Autogrammkarten Team Lemke / Bemmann

Aufgrund unserer Erfahrung auf Rallye-Veranstaltungen haben wir nunmehr für „Autogrammkarten-Sammler“ unsere eigene Autogrammkarte kreieren lassen. Der bekannte Künstler Horst Brozy hat das Bild erstellt und ist schon länger bekannt in der Rallye-Szene. Horst Brozy erstellte schon Bilder mit Rene Rast und Dennis Rostek, sowie für renommierte Unternehmungen wie der Phoenix Racing GmbH und der Schaeffler AG. Die Firma Teamdruck aus Stuhr bei Bremen hat für uns den Satz und den Druck übernommen.

Hallo zusammen,


zum Jahresanfang möchte ich über aktuelle Neuigkeiten berichten und mich recht herzlich für eure Unterstützung bedanken.


Ich habe die verbindliche Zusage von Opel Automobile GmbH aus Rüsselsheim erhalten, einen der 20 geplanten batterie-elektrischen Rallyewagen zu erhalten. Über diese Zusage freue ich mich riesig. Neben dem ADAC Opel e-Rally Cup 2020 / 2021 werde ich 2020 mit meinem treuen Opel Adam R2 im DMSB Rallye Cup (DRC) an den Start gehen und die ersten Rallyes der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) in der Saison 2020 fahren.

Vorhang auf für etwas ganz Neues: Als erster Hersteller weltweit bietet Opel einen batterie-elektrischen Rallyewagen für den Kundensport an. Der E-Renner feierte auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt seine Weltpremiere und basiert auf dem schon bestellbaren Opel Corsa e. Im kommenden Jahr startet dann der ADAC Opel e-Rally Cup – weltweit der erste Rallye-Markenpokal für Elektrofahrzeuge.


Mit der neuen Rennserie setzen Opel und der ADAC ihre erfolgreiche Partnerschaft fort. In den vergangenen Jahren haben im ADAC Opel Rallye Cup beinahe hundert Talente aus 18 Nationen eine perfekte Einstiegsplattform in den Rallyesport bekommen. Die schnellsten Piloten konnten im ADAC Opel Rallye Junior Team ihr Können auch international zeigen. Dabei errangen die Opel-Junioren mit dem ADAM R2 vier Europameistertitel in Folge (2015 bis 2018). Der neue Opel Corsa-e löst nun den ADAM auf der Rallyepiste ab. Der neue Renner leistet 100 kW/136 PS bei einem maximalen Drehmoment von 260 Newtonmeter aus dem Stand.


“Der Corsa-e ist das Elektroauto für alle – voll alltagstauglich und absolut erschwinglich. Attribute, die auch und gerade im Motorsport zählen. Dazu kommt, dass der neue Corsa fahraktiv und besonders dynamisch ist. Auf Basis des Serienfahrzeugs haben wir nun ein elektrisches Rallyefahrzeug entwickelt – als erster Hersteller der Welt”, freut sich Opel-Chef Michael Lohscheller auf den neuen Markenpokal.


ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk ergänzt: “Wir bringen mit dem ADAC Opel e Rally Cup Elektroantriebe jetzt erstmals in den Breitensport und vor allem in die Nachwuchsförderung. Gerade in der Nachwuchsförderung eröffnen uns das innovative Konzept und die Zusammenarbeit mit der Groupe PSA neue Möglichkeiten. Ich bin mir sicher, dass der ADAC Opel e-Rally Cup weit über die Grenzen von Deutschland hinaus eine Signalwirkung für den Motorsport hat.”


Der ADAC Opel e-Rally Cup soll zunächst im Rahmen der Deutschen Rallye-Meisterschaft sowie ausgewählten weiteren Veranstaltungen ausgetragen werden. Der Start des Markenpokals ist für Sommer 2020 vorgesehen, mindestens acht Wertungsläufe sollen jahresübergreifend bis 2021 eine so genannte “Super Season” bilden. Teil des Konzepts ist darüber hinaus eine umfassende Förderpyramide, die unter anderem auch die Neuauflage der 2016 mit großem Erfolg ausgetragenen ADAC Opel Rallye Academy als erste Stufe vorsieht. Mehr als tausend junge Interessenten bewarben sich damals für das einzigartige “Rallye-Casting”, welches die talentiertesten Teilnehmer direkt in den ADAC Opel Rallye Cup führte. Dieses stimmige Konzept wird weitergeführt und bis in die internationale Spitze ausgebaut.


Über die Academy und den ADAC Opel e-Rally Cup werden die besten Nachwuchsfahrer als nächste Stufe des Förderprogramms mit dem neuen Opel Corsa R2 in die Rallye-Junior-Europameisterschaft aufsteigen können. Für Top-Talente bietet die Eingliederung von Opel in die Groupe PSA zudem weitere Möglichkeiten: Die Schwestermarke Peugeot setzt leistungsstarke Fahrzeuge nach R5-Reglement ein – und Citroën sogar World Rally Cars in der WM. Beste Aufstiegschancen in den internationalen Rallye-Spitzensport.


“Opel ist traditionell mit dem Rallyesport eng verbunden. Wir blicken immer wieder stolz auf unsere Erfolge zurück: mit bis heute sieben Europameisterschaften und dem Weltmeistertitel 1982 mit Walter Röhrl und Christian Geistdörfer auf Opel Ascona 400. Nun geht es elektrisch weiter und die Fans werden staunen, welche Performance in unserem e-Cup-Fahrzeug steckt”, sagt Lohscheller.


Das Entwicklungsprogramm des Opel Corsa-e Rally läuft in Rüsselsheim auf vollen Touren. Geplant sind zunächst 20 Stromer für den ADAC Opel e-Rally Cup 2020/2021.


Technische Daten Opel Corsa-e Rally


Elektromotor: Synchronmotor
Leistung: 100 kW (136 PS)
Drehmoment: 260 Nm
Energiespeicher: Lithium-Ionen-Akku, 50 kWh
Kraftübertragung: Frontantrieb mit Torsen-Differenzial
Fahrwerk: Rallyefahrwerk McPherson-Federbeine mit Uniballaufnahmen vorne
Räder: 7 x 17 Zoll; ET20
Lenkung: elektrische Servolenkung
Bremsen: 4-Kolben-Bremssattel mit innenbelüfteten
232×28-mm-Bremsscheiben vorne, 264×12-mm hinten,
Bremskreislauf/hydraulischer Druck hinten einstellbar, speziell auf die Rekuperation angepasste Bremsensteuerung hydraulische “Fly-Off”-Handbremse
Chassis: Leichtbau-Rohkarosserie, verschweißter Sicherheitskäfig, Unterfahrschutz für Motor und Getriebe, Feuerlöschanlage, Trockenbatterie,
Schnellverschlüsse für Motorhaube und Heckklappe, Abschleppschlaufen
Bordelektrik: ESP, Traktionskontrolle und ABS deaktiviert,
Motorsport Display mit Datalogger, Neu entwickeltes High-Voltage (HV) Safety-Warnsystem,
Optional: Tripmaster & Zusatzleuchten / Nachtgesicht
Abmessungen: Länge: 4.060 mm
Breite: 1.770 mm (5 mm breiter als Serie)
Höhe: 1.440 mm (5 mm höher als Serie)
Radstand: 2.540 mm (2 mm länger als Serie)


Ich wünsche Euch und euren Familien einen guten Start ins neue Jahr bei Gesundheit, Glück und Zufriedenheit! Danke für eure Unterstützung.


Euer Christian

14 HJS DRC Junioren mit Top Leistungen
am Sachsenring

14 HJS DRC Junioren mit Top Leistungen
am Sachsenring.


Die heiße Phase für das umfangreiche Förderpaket in Höhe von bis zu 50.000 Euro
hat am vergangenen Wochenende am Sachsenring begonnen.


Die Organisatoren der HJS-DRC nehmen es mit der Juniorenförderung ernst und luden die
vierzehn eingeschriebenen Nachwuchsfahrer mit Ihren Copiloten zu einem zweitägigen
Intensivlehrgang auf den Sachsenring ein.
Der Freitag stand im Zeichen des ersten „come together“ der Regionen Nord und Süd. Nach
einer kurzen Begrüßung durch die Gastgeber Klaus Osterhaus (HJS-DRC), Ruben Zeltner
(Sachsenring) und Frank Christian (Pole Promotion) stand ein zweistündiges Medientraining
mit Markus Schramm auf dem Programm. Hier lernten sich die Teilnehmer während einer
Vorstellungsrunde kennen und bekamen eine Vielzahl an nützlichen Tipps. Am Abend stand
das erste Rennen auf dem Programm, außerhalb der Bewertung, uaf der Indoor Kartbahn
des Sachsenrings. Die Teams wurden ausgelost – es gewannen „Saarland“ vor „Orga 1“ und
„Kehre VO“.


Pünktlich um 8:00 Uhr ging es Samstagmorgen weiter: Die Gruppen Süd und Nord starteten
im Wechsel mit einer Fitness-Analyse und ersten Fahrübungen im Toyota GT86 auf der
Schleuderplatte. Danach ging es zum einstündigen Sporttest, welcher von drei top
Physiotherapeuten geleitet wurde. Nach einer kurzen Mittagspause trennten sich die Fahrer
von ihren Copiloten. Während letztgenannte in einem zweistündigen Seminar Tipps und
Tricks von den Profis erhielten und einen nicht ganz so einfachen 30minütigen Abschlusstest
absolvierten, begaben sich die Piloten zu den ersten Fahrübungen auf den Sachsenring.
Neben dem heckgetriebenen GT86, standen nun auch frontgetriebene Honda Civic Type R
und zwei der beliebten allradgetriebenen Mitsubishi Lancer Evo zur Verfügung. Im komplett
bewässerten Omega, einem Teilstück der Rennstrecke, steigerten sich die Teilnehmer vor
den Augen der Juroren von Durchgang zu Durchgang und gingen bis ans Limit und das ein-
oder andere Mal auch knapp darüber. Aber alles in allem herrschte eine tolle Disziplin, was
zu einer sehr guten Stimmung von Anfang bis zum Ende beitrug.
Als vierte Fahrübung stand am späteren Nachmittag die ca. 2,5 Kilometer lange
Kurzanbindung der Rennstrecke auf dem Programm, die bis zu 80 Prozent bewässert wurde.
Hier setzten die Teilnehmer das gelernte auf ständig wechselnden Fahrzeugen in die Praxis
um.


Zum Abschluss gab es eine Challenge: Ein enger Handling-Kurs, dessen Belag sich wie
Glatteis anfühlte, galt es auf Bestzeit zu bewältigen. Nach einer Einführungsrunde wurde es
für die Teilnehmer ernst – Martin Ritschel mit Copilot Christoph Kasper gewannen vor den
beiden Teams Timo Schulz / Marco Breidt und Jonas Ertz / Nina Blumreich.
Die Leistungsdichte bei den Junioren des HJS-DRC ist sehr hoch – da sind sich alle Juroren bei
der Abschlussbesprechung um 18:00 Uhr einig. Das Wochenende zeigte viele Stärken, aber
auch ein paar Schwächen. Die Teilnehmer haben bis zum Saisonende noch einige Monate
Zeit sich weiter zu entwickeln – das Rennen um das Förderpaket in Höhe von bis zu 50.000
Euro hat gerade erst so richtig begonnen. Dieses Wochenende motiviert alles Beteiligen
ordentlich „Gas zu geben“ und den Rallyesport wieder ein Stück weiter nach vorne zu
bringen.


Nächster Lauf
Region Nord: 03.08.2019 ADAC Holsten Rallye
Region Süd: 10.08.2019 ADAC Rallye Oberehe


Mehr unter: www.hjs-drc.de


Statements der Teilnehmer nach dem Training auf dem Sachsenring


Jonas Ertz (Süd): „Ich möchte mich nochmals bei den Veranstaltern bedanken, die so ein
tolles Programm auf die Beine gestellt haben. Es ist toll, dass es in Deutschland in diesem
Jahr eine solche Möglichkeit für uns junge Fahrer gibt, um uns weiter zu entwickeln und um
uns zu beweisen. Ich bin mir sicher, dass wir an dem Wochenende viel dazu gelernt haben…“
Martin Ritschel (Nord): „Unsere Erwartungen wurden an dem Wochenende wirklich
übertroffen. Auf jedem Fachgebiet standen uns zu jeder Zeit Experten zur Seite, ob Sport,
Medienseminar oder im Fahrer/Beifahrer Lehrgang. Die Möglichkeit andere
Antriebskonzepte zu fahren war für mich als Fahrer, definitiv das Highlight. Wir haben an
zwei Tagen extrem viel dazu gelernt und das zählt!“


Max Reiter (Süd): „Wir hatten eine Menge Spaß und konnten viel Erfahrung aus allen
Antriebskonzepten mitnehmen, sowie die Techniken von Ruben Zeltner und Peter Corazza
uns aneignen. Es ist wirklich toll, dass wir endlich wieder in Deutschland einen bezahlbaren
Cup für Junioren haben.“


Nick Loof (Nord): „Das Wochenende war für Nico und mich sehr spannend und lehrreich.
Gerade der Fitnesstest war für uns sehr anstrengend - wir haben gemerkt, dass dort noch
Luft nach oben für uns ist - das wollen wir verbessern! Die Fahraufgaben waren sehr
anspruchsvoll, haben aber eine Menge Spaß gemacht. In den Medien sind wir schon ganz gut
aufgestellt, doch konnten wir bei der Medienschulung noch einige wichtige Erkenntnisse
mitnehmen. Es war eine extrem gut organisierte und sehr professionelle Sichtung, bei der
der Spaß aber nicht zu kurz kam. Danke, dass wir das miterleben durften.“


Timo Schulz (Süd): „Es war toll mit verschiedenen, für mich neuen Antriebskonzepten
Erfahrungen zu sammeln. Besonders das Driften hat mir sehr viel Spaß gemacht. Auch die
Medienschulung fand ich sehr gut, da ich dort viele Tipps bekam wie man sich bei Interviews
verhält und Posts im „Social-Media“ gestaltet. Auch den Fitnesstest fand ich gut, da ich dort
gesehen habe wo noch Verbesserungspotential im Bereich Fitness besteht. Außerdem war
es toll die anderen Fahrer und Beifahrer aus der Region Nord kennenzulernen, die man sonst
selten sieht.“


Christian Lemke (Nord): „Im großen und ganzen war es ein echt spannendes und spaßiges
Wochenende. Wir haben durch die geballte Kompetenz aller „Profis“ sehr viel gelernt und
konnten durch die verschiedenen Fahrprüfungen viel über die anderen Antriebstechniken
lernen. Das Team der Region Nord wurde weiter zusammengeschweißt und wir fanden auch
Anschluss an die Mitstreiter aus der Region Süd. Mika ist von den Möglichkeiten als
Beifahrer begeistert und überwältigt. Auch das Medienseminar hat sehr Spaß gemacht und
hat uns nochmal gezeigt, was alles wichtig ist auf dem Weg zu einem richtigen Rallyeteam.


 


Text: HJS


Bild: Sascha Dörrenbächer

Spannende Wochen für die Junioren der
HJS-DRC

Zwei Ausflüge zu den DTM-Rennen am Norisring und in Assen, dazwischen ein
zweitägiger Lehrgang auf dem Sachsenring – für die Junioren des HJS DMSB Rallye
Cup beginnt die heiße Phase für das umfangreiche Förderpaket in Höhe von bis zu
50.000 Euro.


DTM hautnah – die Junioren mittendrin statt nur dabei
Auf Einladung der Agentur Pole Promotion besuchten die sieben eingeschriebenen
Junioren der Region Süd mit ihren Copiloten am Wochenende das DTM Rennen am
Norisring. Als Highlights gab es eine Boxenführung beim Audi Team Rosberg mit
Topfahrer Rene Rast, den Besuch beim Fernsehkommentator Eddie Milke mit
ausführlicher Erklärung wie komplex eine Liveübertragung aus Nürnberg ist, die
Startaufstellung, bei der sie neben den DTM-Piloten auch auf Rallyeweltmeister
Sébastien Ogier trafen. Ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken und strahlenden
Gesichtern - in knapp zwei Wochen findet der nächste Lauf zur DTM in Assen statt,
dort werden dann die Junioren der Region Nord ein ähnliches Programm genießen.
Während an diesen beiden Terminen der Fokus auf Teambuilding liegt, werden die
Junioren am kommenden Wochenende am Sachsenring auf „Herz und Nieren“
geprüft.


Der Sachsenring - perfektes Weiterbildungszentrum für den Rallyenachwuchs
„In Zusammenarbeit mit Ruben Zeltner haben wir von der Agentur ein
Trainingsprogramm zusammengestellt, das neben umfangreichen Fahreinheiten
und Fitnesstests auch einige weitere Programmteile beinhaltet, die es auf und
neben der Rallyestrecke zu bewältigen gilt. Hieraus ergeben sich an den beiden
Tagen eine Vielzahl an Bewertungspunkten“, gewährt Juror Frank Christian einen
kleinen Ausblick auf das was die Junioren erwartet. „Viele der Teilnehmer fahren
auf unterschiedlichen Fahrzeugen in verschiedenen Klassen – da fällt ein Vergleich
sehr schwer. Auf dem Sachsenring haben wir die Möglichkeit alle Junioren unter
gleichen Bedingungen auf den gleichen Fahrzeugen zu bewerten. Wo liegen die
Stärken und wo die Schwächen, wer entwickelt sich schnell weiter und wie ist die
Teamfähigkeit“, so der Proficopilot weiter. Das Ziel dieser Veranstaltung ist die
Weiterbildung – der Sieger der HJS DRC Juniorwertung mit der Fördersumme in
Höhe von bis zu 50.000 Euro steht erst am Ende der Saison fest…


Im August endet die Sommerpause der HJS-DRC
Mit der ADAC Holsten Rallye endet am 03. August die dreimonatige Rallyepause in
der Region Nord. Nur eine Woche danach findet mit der ADAC Rallye Oberehe der
dritte Wertungslauf in der Region Süd statt. In der zweiten Saisonhälfte stehen
noch 10 von 15 Veranstaltungen auf dem Programm – da kommt keine Langeweile
auf…


 


Text: HJS


Bild: Sascha Dörrenbächer

20. ADAC Rallye Race Gollert am 04. Mai 2019

Die 19. ADAC Rallye Race Gollert fand erst im Oktober 2018 statt und nunmehr findet als Jubiläumsveranstaltung die 20. ADAC Rallye Race Gollert in diesem Jahr wieder als R70 statt. Sowohl das Feld der Bestzeitfahrzeuge als auch der historischen Fahrzeuge wird 6 Wertungsprüfungen unter die Räder nehmen. Insgesamt 60,5 km mit 6 Wertungsprüfungen auf Asphalt bei rund 286 Gesamtkilometer möchten die Veranstalter möglichst viele Motorsportler in den Thüringer Wald locken. Rallyezentrum, Start und Ziel sowie auch die anschließende Siegerehrung findet man in kompakter Form im kleinen Motorsportmekka Mosbach. Der Start erfolgt am Samstag um 12:01 Uhr. Die ersten Fahrzeuge werden das Ziel gegen 20.00 Uhr erreichen. Obwohl die RSG Mosbach damit gut ein halbes Jahr weniger Vorbereitungszeit hat, wird dennoch eine neue Wertungsprüfung in das Streckenkonzept eingearbeitet.

„Wir haben anscheinend einiges richtig gemacht“, so kommentiert HJS Sportchef Klaus Osterhaus die überragende Resonanz bei den Auftaktveranstaltungen zum HJS DMSB Rallye Cup, der Rallye Werra Meissner und Rallye Kempenich. Bei beiden Veranstaltungen wurden die Teilnehmerzahlen des Vorjahres deutlich überschritten. Auch bei der Rallye Buten un`Binnen zeichnet sich Wochen vor der Veranstaltung bereits ein neuer Teilnehmerrekord ab.

Region Nord: Rallye Werra Meissner


Insgesamt drei verschiedene Asphalt-Wertungsprüfungen, die jeweils drei Mal zu absolvieren waren, standen für die R 70 Teilnehmer auf dem Programm. Die ersten beiden Prüfungen waren schnelle Landstraßen kombiniert mit engen Landwirtschaftswegen. Die dritte Prüfung, ein schneller Rundkurs direkt am Rallyezentrum, war nicht zuletzt auf Grund des wechselhaften Wetters eine anspruchsvolle Herausforderung für die Teams. Während die ersten beiden Runden noch bei trockenen Bedingungen durchgeführt werden konnten, setze ab WP 7 Starkregen ein, der dann auch zur Absage der Wertungsprüfung 9 führte. Glücklicher Gesamtsieger, mit nur zwei Bestzeiten wurde das Team Nico Leschhorn/Jana Hain auf ihrem Peugeot Super 2000, vor Mario Czok/Andy Tänzck auf Mitsubishi Evo9. Schnellstes Team des Tages mit 7 Bestzeiten war Jörg Schuhej/Lara Quast in ihrem Mitsubishi EVO 10. Ein abgefallener Ladeluftschlauch in WP 3 sorgte für einen erheblichen Zeitverlust und den 3. Gesamtrang.


Bestes Team der Nicht-All-Radler, auf Platz 5, wurde Erick Sindermann/Matthias Pätzold im Gruppe G/NC 6 Renault Megane, mit nur 2,6 Sekunden vor dem Markenkollegen Steffen Oppel/Nadine Dietrich.


Bestplatzierter Junior auf Platz 8 in der Gesamtwertung wurde Christian Lemke/Mika Jordan im Opel Adam R2, die sich noch vor dem Gewinner der Klasse NC 3 Maurice Naumann/Yannik Günther behaupten konnten. Zweiter in der Klasse NC 3 wurden Axel Potthast/Elmar Pernsch auf dem CTC Ford Escort.


Platz 11 der Gesamtwertung, gleichzeitig Sieger der Klasse NC 2, belegten Timo Grätsch/Alexandra Gawlick. Weitere Klassensieger sind Joachim Hirschke/Patrick Pietzonka ( NC4 ), Jan Potthast/Sarah Nolte ( NC 8 ), Niklas Pöttgen/Lisa Jerrentrup (NC7), Nico Eichenhauer NC 9 und Michael Kessler/Reiner Kallenbach (NC5) am Ende einer gelungenen Veranstaltung feiern lassen.


HJS DMSB Junior Wertung


9 Teams der HJS DRC Juniorwertung gingen beim ersten Lauf der Region Nord an den Start. Trotz schwieriger Bedingungen schafften es 8 von ihnen in Wertung anzukommen. Der einzige Ausfall war auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Drei Junioren (Christian Lemke, Jan Potthast und Nick Loof) konnten in ihrer jeweiligen Klasse einen Klassensieg einfahren. Bernard Moufang und Martin Ritschel schafften es aufs Podium. Insgesamt hinterließen die eingeschriebenen Junioren einen starken Eindruck, so dass für die Saison 2019 noch mit weiteren Top-Platzierungen gerechnet werden dar.


Region Süd: Rallye Kempenich


Frank Färber und Peter Schaaf werden im Peugeot 207 S2000 ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen die 41. ADAC Rallye Kempenich vor den stark auftrumpfenden Mitsubishi-Teams Michael Bieg/Dietmar Moch und David Jahn/Thomas Stern.


Dauerregen verwandelte die Straßen während der Besichtigungsrunde in reißende Bäche, doch pünktlich zum Start der Rallye um 12:00 Uhr riss der Himmel auf und die Sonne blinzelte hervor. In Verbindung mit starkem Wind trockneten die Straßen in Windeseile ab – doch für den ersten Turn setzten alle Teams auf Regenreifen, mit Ausnahme der Startnummer 1! „Wir hatten unsere Reifenlieferung nicht erhalten, somit mussten wir mit Trockenreifen an den Start gehen – was in der ersten Schleife mit dem sehr nervösen Fahrzeug alles andere als leicht war“, erklärte Färber schweißgebadet in der Halbzeitpause, die er mit Copilot Peter Schaaf als Führender erreichte.


Michael Bieg und Dietmar Moch waren nach ihrem Start bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye optimal auf diese Streckenbedingungen vorbereitet und setzten auf der Sprintprüfung „Hausten“ die erste Bestzeit. Färber/Schaaf konterten auf den Rundkursen „Kempenich“, der in diesem Jahr in entgegengesetzter Fahrtrichtung absolviert wurde - und „Hausten“. In der Zwangspause ging das Reifenwechseln weiter – fast jeder entschied sich nun für die Trockenmischung – doch auch dies sollte sich spätestens ab der Startnummer 40 als die falsche Wahl herausstellen. Stürmische Böen bis zur Orkanstärke in Verbindung mit neuerlichen Regenfällen wurden für die Teilnehmer, aber auch für alle weiteren beteiligten Personen zur Zerreißprobe.


Während rund um Kempenich die Bäume knickten und die Straßen blockierten blieben die zu befahrenden Wertungsprüfungen glücklicherweise verschont. Frank Färber fuhr die Rallye taktisch klug zu Ende und feierte mit Copilot Peter Schaaf den neunten Erfolg bei seiner Heimrallye. Michael Bieg und Dietmar Moch zeigten sich in Bestform und landeten mit nur 24,9 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Gesamtrang. Rundstreckenprofi David Jahn wechselte nach vereinzelten Einsätzen im BMW 318is erstmals auf einen turbogeladenen Allradler und fuhr auf Anhieb auf Platz 3. Dirk Krüger und Alexander Schneider feierten im neu aufgebauten BMW E36 als Klassensieger der NC2 und als schnellstes zweiradgetriebene Team einen perfekten Einstand knapp vor ihren Markenkollegen Karlheinz und Edwin Braun.Die beiden Youngster Max Reiter und Ken Krüger trumpften im Citroen C2 R2 Max groß auf und etablierten sich unter den Top 10 im Gesamtklassement. Gleiches galt auch für Tom Hettenbach und Robin Zaiß, die im BMW E30 mit gekonnten Drifts zum Klassensieg in der NC3 vor Tom Kässer/Stephan Schneeweiß (Honda Civic) und Andy Schaus/Jens-Erik Brack (Opel Astra) fuhren. Bei den Youngtimer kam es zum Duell zwischen Andreas Gerst/Ralf Baum auf Porsche Carrera - die mit einem gebrochenen Gaspedal kämpften - und Darius Drzensla/Manfred Schoder im Ford Escort RS. Nach einem Husarenritt auf der letzten Wertungsprüfung sicherten sich die letztgenannten den Sieg in der hart umkämpften Wertung.


Ein echter Rohdiamant ließ sein Können in der Klasse NC4 aufblitzen. Nach seinem Klassensieg bei der Saarland-Pfalz Rallye und einer kurzen Durchsicht des Einsatzfahrzeuges über Nacht mussten ein paar Stunden Schlaf im Auto genügen, um beim Start des DMSB Rallye Cup Süd mit von der Partie zu sein. Marco Thomas fuhr mit Benedikt Preissmann in seiner eigenen Welt und drückte dem erfolgsverwöhnten Duo Marc Schütze/Nadja Hilsenbeck im Honda Civic satte 90 Sekunden auf. Timo Schulz und Hanna Ostlender fuhren im Suzuki Swift Sport auf einen starken dritten Platz. In der Klasse NC8 setzten sich Christian Lambertz/Hannah Lindner im BMW 318ti mit 26,1 Sekunden vor Jan-Marc Soutschka/Daniela Kurz (VW Polo) und Jonas Ertz/Nina Blumreich (BMW E36) durch. In der leistungsschwächsten Klasse NC9 geigten Andreas und Jörg Thull bei den rutschigen Bedingungen im Volvo 740 ganz groß auf und ließen manch PS starkes Fahrzeug schlichtweg alt aussehen.


Quelle: www.hjs-drc.de

Mit Christian Lemke, Nico Knacker, Olaf Müller und Matthias Rathkamp sind Piloten des ADAC Weser-Ems e.V. bei der ADAC Werra-Meißner-Rallye in Sontra, Nordhessen am Start.

Christian Lemke, Nico Knacker, Olaf Müller fahren allein in der Gruppe RC4 bzw. der Klasse R2 (Saug-Motoren/ über 1390 ccm bis 1600 ccm – VR2B) Turbo/ über 927 ccm bis 1067 ccm – VR2B) und somit wird der Klassensieger vom ADAC Weser-Ems e.V. sein. Matthias Rathkamp startet mit der Startnummer 31 in der teilnehmerstärksten Gruppe NC3 bzw. der Klasse Gruppe F über 1600 ccm bis 2000 ccm. Mit über 100 Fahrern startet die Rallye am Samstagmittag um 12.01 Uhr, gegen 19.30 Uhr wird der erste Teilnehmer im Ziel erwartet. Christian Lemke startet mit der Startnummer 24 und folgt somit Nico Knacker (22) und Olaf Müller (23).

Sollte im Gesamtklassement ein Platz in den TOP20 erreicht werden, kann und muss man mehr als zufrieden sein. Immerhin starten bei der ADAC Werra-Meißner-Rallye im vorderen Starterfeld wesentlich leistungsstärkere Fahrzeuge, jedoch zeigt sich dann auch das fahrerische Können und das jeweilige Talent.

Das Organisationsteam der VG Werra-Meißner Rallye mit dem ACM Hessisch-Lichtenau, MSC Bad Sooden-Allendorf, MSC Weißenborn, MSC Werratal Witzenhausen, RSC Rotenburg wird sicherlich einen guten Job machen und zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen. Danke an dieser Stelle.

Wir freuen uns alle auf unseren ersten offiziellen Einsatz in dieser Saison, hoffen für alle auf eine unfallfreie Veranstaltung und gute bzw. trockene Straßenverhältnisse.

Am zweiten März-Wochenende starten die ersten Veranstaltungen. Es liegen mehr als 50 Einschreibungen vor, davon 12 Junioren.

Das Junior-Förderpaket der Partner der HJS DRC ist so attraktiv, dass sich 12 Junioren in diese Sonderwertung eingeschrieben haben.

Alle jungen Fahrer haben die Möglichkeit sich mit ihrem bereits vorhandenen Rallyefahrzeug an dieser Förderausschreibung zu beteiligen. Ausschlaggebend für den Gewinn des Förderpaketes sind nicht nur die Platzierungen, die gefahrenen Bestzeiten und der persönliche Eindruck, sondern auch zusätzliche Sichtungslehrgänge. Hierzu werden die Talente der Region Süd zum DTM-Rennen Norisring am 06. Juli eingeladen. Die Junioren der Region Nord werden am 20. Juli nach Assen eingeladen. Für alle gemeinsam steht am 12./13. Juli ein Sichtungslehrgang am Sachsenring an. Die Entscheidung, wer der beste Junior der HJS DRC wird, fällt in der Woche vor dem Endlauf bei einem Test unter Wettbewerbsbedingungen. Am Jahresende winkt dem besten Junior eine Förderprämie von bis zu 50.000 Euro zu.

Aber auch alle anderen Teilnehmer können von einem attraktiven Preisgeldtopf profitieren. In der Gesamtwertung werden für die ersten Fünf der Klassen, RC 3-5, NC 1-5, NC 6-9 (G), Preise im Wert von 15.000,00 Euro ausgeschüttet.

Mit bereits über 50 Einschreibungen für den HJS DMSB Rallye Cup wurden die Erwartungen der Organisatoren deutlich übertroffen. Damit können auch die Veranstalter der einzelnen Rallys mit höheren Teilnehmer- und vor allem Zuschauerzahlen rechnen.
Das Team um HJS Motorsport Chef, Klaus Osterhaus, hofft einen nachhaltigen Aufschwung in der 2. Bundeliga des deutschen Rallyesports zu erreichen. “Wir haben mit allen Partner Vereinbarungen für die nächsten drei Jahre abgeschlossen und hoffen damit allen Beteiligten, Fahrern und Veranstaltern, eine Planungssicherheit für die Zukunft geben zu können“, berichtet Klaus Osterhaus.

Den Rahmen der Ehrung der Motorsportler nutzte der ADAC Weser-Ems Ende Januar, um den Förderkader der Saison 2019 vorzustellen. Auch Christian Lemke wird auf seinem Weg in den professionellen Motorsport unterstützt und repräsentiert den Rallyesport als eine mögliche Motorsportart im ADAC Weser-Ems.

Neben einer möglichen finanziellen Förderung wird für die Förderpiloten in diesem Jahr ein Programm aus verschiedenen Workshops gestrickt, bei denen Themen wie Ernährung für Motorsportler, Mentaltraining oder auch technische Aspekte der vierrädrigen Disziplin im Fokus stehen.